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Gestern Abend: Mehr als 50 Feuerwehrleute bekämpfen Brand auf Bauernhof in Bennigsen

Strohlager geht in Flammen auf

Bennigsen. Bei einem Großbrand in Bennigsen ist gestern am Spätnachmittag ein Strohlager in Flammen aufgegangen. Dank eines schnellen und umsichtigen Einsatzes konnte die Feuerwehr ein Übergreifen auf Nachbargebäude verhindern.

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Der Brand auf dem Bauernhof zwischen Osterland und Am Bergfelde war gegen 16.45 Uhr gemeldet worden. Beim Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge brannten ein Holzschuppen und daneben unter freiem Himmel gelagerte Strohballen bereits in voller Ausdehnung. Die Flammen schlugen meterhoch, dichter Qualm stand über dem landwirtschaftlichen Anwesen.

Bennigsens Ortsbrandmeister Patrick Finze forderte zur Verstärkung die Ortsfeuerwehren Gestorf und Springe sowie einen Gerätewagen Atemschutz von der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) an. Vorsichtshalber wurde auch ein Rettungswagen zur Einsatzstelle beordert. Durch den massiven Einsatz von Löschwasser konnten die Einsatzkräfte das Überspringen der Flammen auf eine benachbarte Scheune verhindern. Rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten außerdem mehrere Kühe und acht Kälber.

Gut eine halbe Stunde nach Beginn der Löscharbeiten hatten die insgesamt mehr als 50 Blauröcke das Feuer unter Kontrolle. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Klar ist aber, dass die Sache noch einmal relativ glimpflich für den Landwirt ausgegangen ist: Zerstört wurden neben dem rund 25 Quadratmeter großen Bretterverschlag nur zwei Einstellboxen für Kühe, wie Einsatzleiter Finze mitteilte. Seine Ortswehr war noch bis in die Abendstunden damit beschäftigt, das kokelnde Stroh auseinanderzuziehen und abzulöschen.

Die Brandursache ist noch nicht abschließend ermittelt. Möglicherweise gibt es aber einen Zusammenhang mit Arbeiten, die nachmittags auf dem Hof durchgeführt worden sein sollen. mf



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