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Steigende Schülerzahlen bei der Musikschule Springe

SPRINGE. Egal ob Gitarre, Klavier, Flöte, Bass oder Violine – die Begeisterung, ein Instrument zu lernen, ist in Springe ungebrochen. Immer mehr Kinder und Jugendliche üben in der Musikschule in Springe ihre Noten. Waren es im vergangenen Jahr noch 580, ist die Schülerzahl jetzt auf 605 gestiegen.

Der Vorstand um Stefan Raspini (v.l.), Stefan Achmus, Gerhard Schäfer, Gerhard Friedrich, Lothar Kreipe und Schulleiter Jens Enders freuen sich über den neuen Flügel. FOTO: SZABO

Autor:

PATRICIA SZABO

Aber es sind nicht nur die Jüngsten, die ihre Freude am Musizieren entdecken. Vermehrt greifen auch die Erwachsenen zum Instrument. Rund 100 Künstler der Musikschule haben bereits das Erwachsenenalter erreicht.

Zudem laufe die Kooperation mit den Schulen sehr gut, berichtete Jens Enders, der seit dem 1. April die Musikschule in Springe leitet.

Im ganzen Stadtgebiet und den Ortsteilen bietet die Musikschule Unterricht im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften an. Und dieses Angebot sei so erfolgreich, dass die Schulleiter bereits die Absicht erklärt hätten, den Unterricht im neuen Schuljahr fortzuführen. An der Kooperation nehmen derzeit fünf Schulen und drei Kindertagesstätten teil. Neu hinzukommen demnächst das Otto-Hahn-Gymnasium, die Janusz-Korczak-Schule, sowie die Kindertagesstätte in Bennigsen.

Neben dem regulären Unterricht fanden zahlreiche Konzerte und Wettbewerbe statt. Darunter auch „Jugend Musiziert“, bei dem eine Schülerin auf der Regionalebene am Klavier den ersten Platz belegte.

„Wir sind in der glücklichen Position, die Unterrichtsgebühren nicht erhöhen zu müssen“, sagte der Kassenprüfer Gerhard Schäfer in seinem Bericht. Ein guter Kassenstand, Konzerteinnahmen und Spenden trugen sogar dazu bei, dass die Musikschule neue Instrumente anschaffen konnte. Besonders auf die zwei Flügel ist der Vorstand stolz. Auch das Honorar für Musiklehrer, die an weiteren Veranstaltungen teilnehmen, soll um 50 Euro angehoben werden.

Angeboten wurde zudem ein Instrumentenkarussell für Erwachsene. Während dieser Veranstaltung sollten Ältere herausfinden, für welches Instrument sie sich begeistern können und welches sie gerne spielen wollen. Das Projekt scheiterte allerdings – es hatten sich zu wenig Interessierte für den Workshop angemeldet. Enders hält dennoch an dem Projekt fest: „Ich finde, wir sollten es weiter führen, aber mit einem anderen Konzept. Erwachsene haben bereits eine klare Vorstellung, was sie spielen wollen“.

Zu Enders Bedauern wurde ein Musikprojekt für Geflüchtete eingestellt, weil die finanziellen Mittel von Land gestrichen wurden. Und das ohne Begründung, kritisierte der Musikschulleiter. Enders versprach den Mitgliedern, verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, um dieses Projekt fortsetzen zu können. „Der erste Monat ist rum und ich bin sehr zufrieden“, zog Enders Bilanz.

Die Stadt hat im vergangenen Jahr die Musikschule mit neuen Fenstern bestückt und Schallschutzmaßnahmen durchgeführt. „Darüber freuen wir uns sehr“, sagte der Vorsitzende Stefan Achmus.

Information

Stefan Achmus ist weiterhin als Vorsitzender im Amt, stellvertretend steht ihm Stefan Raspini zur Seite. Gerhard Friedrich wurde als Schriftführer wiedergewählt. Schatzmeister Gerhard Schäfer gab sein Amt auf. Als Nachfolger wurde Lothar Kreipe gewählt.

Kathrin Leopold und Gabrielle Weber-Holz wurden zu Kassenprüferinnen gewählt.



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