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Stefan Schwägermann gibt das FC-Heim in Bennigsen auf

ALVESRODE/BENNIGSEN. Das Gastronomie-Karussell in Bennigsen dreht sich weiter: Stefan Schwägermann wird die FC-Vereinsgaststätte zum 30. Juni überraschend abgeben.

Gerd Otte (links) und Torben Zimmermann helfen beim Umbau. Otte fliest derzeit noch die Sanitäranlagen. FOTOS: HELMBRECHT
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Der Gastronom wird ab Sommer im Café Wild in der Küche stehen.

Schwägermann hat den Pachtvertrag mit dem FC Bennigsen bereits gekündigt. „Ich habe vom Café Wild ein super Angebot bekommen“, bestätigt Schwägermann. Bereits zum 1. März wird er als Küchenchef im Café angestellt. „Es ist für mich eine neue Herausforderung und eine Art Neubeginn.“ Das Team vom Frank Werner wird im Wisentgehege demnach weitermachen. Für den FC Bennigsen kam die Kündigung des Clubhauspächters überraschend, sagt Tim Kiesel. Nach der Aufgabe des Gasthauses Schwägermann hatte der Gastronom zuletzt immer wieder betont, die Vereinsgaststätte weiterführen zu wollen.

Nun sucht der FC-Vorstand händeringend nach einem Nachfolger. Besonders bitter: Der Verein feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Für Ende August ist eine Art Volksfest geplant, sagt Kiesel. Auch der Tod von Kassenwartin Hannelore Hische habe den Verein tief erschüttert, so Kiesel. „Wir haben gerade andere Baustellen, als jetzt noch einen Pächter zu suchen.“ Daher habe der Vorstand sogar überlegt, die große Feier im Sommer komplett abzusagen. „Wir haben überlegt, ob uns das alles zu viel wird, aber wir haben uns entschieden, das Fest trotzdem zu machen.“ Für Kiesel steht fest: Auch wenn Schwägermann bereits zum 1. März im Café Wild anfangen wird, läuft sein Vertrag trotzdem noch bis zum 30. Juni. Bis dahin müsse er die Vereinsgaststätte weiterführen. „Es ist sehr schade, dass er aufhört“, betont der stellvertretende Vorsitzende. „Wir bedauern diese Entscheidung, akzeptieren und respektieren die uns genannten Gründe aber selbstverständlich“, schreibt der Vorsitzende Udo Schulz im FCB-Echo.

Ein neuer Pächter für das 55 Quadratmeter große Lokal sei noch nicht in Sicht. Die bisherigen Öffnungszeiten wurden in Absprache mit dem Verein festgelegt, so hatte die Gaststätte etwa montags und am Sonntag bei Auswärtsspielen immer geschlossen, sagt Kiesel. „Das Lokal ist immer gut gelaufen.“

Für die Gastronomie in Bennigsen ist der Wechsel ein erneuter Rückschlag. „Es gibt doch kaum noch etwas, wo man zum Beispiel auch mal eine Trauerfeier abhalten oder Geburtstage feiern kann. Das ist gar nicht so einfach.“

Genau das will Freibad-Chefin Martina Riemer ändern. Wie berichtet, wird derzeit der ehemalige Clubraum des Wassersportvereins in ein Café umgebaut. Weil aber noch die Sanitäranlagen fertig gestellt werden müssen, kann die Einrichtung erst Ende Januar eröffnet werden. Dabei hat Riemer schon zahlreiche Anfragen von Vereinen und Gruppen, die in Bennigsen nach einem Raum suchen. „Für morgens habe ich schon eine Anmeldung des Spielkreises, weil das Gemeindehaus dann ausgebucht ist“, so Riemer. In viel Eigenleistung sei der Raum umgestaltet worden. Erreichbar ist das Café über einen separaten Eingang an der Straße. „Wenn wir größere Tische in den Raum stellen, werden wir locker 30 Personen unterbringen können.“



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