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St.-Andreas-Kirchturm muss renoviert werden

SPRINGE. Der hunderte Jahre alte Kirchturm der St.-Andreas-Kirche ist seit drei Wochen von einem Baugerüst umgeben - aber warum?

Ganz oben: Tim Welliehausen und Daniel Zimmermann sind auf das Gerüst am Kirchturm über dem Kirchdach geklettert, um die neue Verkleidung zu begutachten. FOTO: MISCHER
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Teile des kupfernen Daches müssen neu eingedeckt werden. Im Januar vergangenen Jahres hatte Orkantief Friederike Teile des Daches vom Turm gefegt, der Kirchplatz musste sogar mehrere Tage lang gesperrt werden. Die akute Gefahr, dass Kupferbleche von der Kirche herunterwehen – und Passanten treffen – ist mittlerweile zwar beseitigt. Kaputt ist das Dach trotzdem noch. Das soll sich in der kommenden Woche ändern.

Der Ausblick vom 26 Meter hohen Baugerüst auf die Stadt da unten, er ist atemberaubend. Kirchenvorstandsmitglied Tim Welliehausen zeigt mit der Hand auf das neue Kupferblech, das nun noch mit dem bisherigen Blech zusammengefügt werden muss. Und auch die Blitzableiteranlage hatte der Sturm in Mitleidenschaft gezogen; auch diese Lücke, die der Sturm geschlagen hat, soll in der kommenden Woche geflickt werden, weiß Welliehausen. Rund 24 Quadratmeter der Dachfläche sind bereits erneuert, verwendet wurde ein Kupferblech, das durch einen chemischen Prozess bereits eine künstliche grüne Patina erhalten hat. Die ist allerdings etwas heller als der alte Teil der Turmverkleidung, weshalb sich der renovierte Abschnitt aufgrund des farblichen Unterschiedes auch vom Boden aus identifizieren lässt.

Den Schaden für die Reparatur des Daches zahlt übrigens die Versicherung der Gemeinde, sagt Pastor Klaus Fröhlich. Sturmtief Friederike hatte im gesamten Stadtgebiet etliche Schäden angerichtet: Am Bahnhof etwa wurde das Oberteil des Fahrstuhls zerstört, im Wisentgehege wurde die Vogelvoliere zerstört.

Dass es bis zur endgültigen Reparatur des Kirchturmes verhältnismäßig lange gedauert hat, liegt laut Pastor Fröhlich daran, dass nicht jedes Unternehmen derlei Kupferdach-Reparaturen vornehmen kann.

In der Gemeinde stehen allerdings noch weitere Arbeiten an: Unter anderem sind Renovierungsarbeiten im Kellergeschoss des Gemeindehauses geplant – die Arbeiten sind offenbar bereits ausgeschrieben. Es könnte also noch in diesem Jahr losgehen.



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