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Stadtwerke: Einigung im Kartellverfahren

Im Kartellverfahren gegen die Stadtwerke Springe ist offenbar eine Einigung erzielt worden. Die Landeskartellbehörde Niedersachsen hatte wegen des Verdachts der „missbräuchlichen Preisgestaltung“ gegen den heimischen Energieversorger ermittelt.

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Die Landeskartellbehörde Niedersachsen hat offenbar das Kartellverwaltungsverfahren wegen der Grundversorgungspreise Strom gegen die Stadtwerke Springe eingestellt. Nach konstruktiven Gesprächen und Erläuterungen zur Preiskalkulation konnten die Stadtwerke Springe Bedenken der Landeskartellbehörde Niedersachsen ausräumen, heißt es seitens des heimischen Energieversorgers. Tatsächlich müssen sie den grundversorgten Stromkunden im Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember einen Rabatt in Höhe von 1,7 Cent/kWh (netto) einräumen.

Im Jahr 2019 wird ebenfalls ein Rabatt gewährt, dessen Höhe von der tatsächlichen Kostenentwicklung abhänge, heißt es bei den Stadtwerken. „Die Stadtwerke Springe sind zufrieden, gemeinsam mit der Landeskartellbehörde Niedersachsen zu einem schnellen Abschluss des Verfahrens gefunden zu haben“, äußert sich der Energieversorger in einer Pressemittelung zu dem Thema. Nur 8,5 Prozent der Kunden seien in der Grundversorgung, ergänzt der Versorger.

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