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Stadtwerke: 1,35 Millionen Euro Gewinn

Die Stadtwerke Springe schließen das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss von 1,355 Millionen Euro ab. Gestern legte das Unternehmen dem Aufsichtsrat die Zahlen vor - heute Vormittag präsentierte es sie im Rathaus dann öffentlich.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Damit übertreffen die Stadtwerke das Ergebnis des Vorjahres noch einmal deutlich (2015: 931 000 Euro). Auch der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden und beträgt 21,4 Millionen Euro für das Kalenderjahr 2016 (2015: 21 Millionen Euro). Grund dafür sei die sehr gute Kundenentwicklung mit derzeit über 16.500 abgeschlossenen Verträgen im Strom- und Gasbereich.

Die positive Kundenentwicklung liege im Wesentlichen an der Ausweitung des Vertriebsgebietes über die Stadtgrenze von Springe hinaus, erklärt Geschäftsführer Marcus Diekmann: „Mittlerweile haben sich auch viele Kunden aus den Nachbargemeinden für eine Versorgung durch die Stadtwerke Springe entschieden.“

Positiv entwickle sich die Wärmesparte: Neben dem neuen Wärmenetz in der Kernstadt plane man auch weitere Projekte. Teil des Energiekonzeptes ist der Bau eines neuen Fernwärmnetzes in der Kernstadt. Ziel ist es, im Stadtkern den Großteil der kommunalen Gebäude sowie auch Wohn- und Geschäftsgebäude mit umweltschonender Fernwärme zu beliefern. Die Stadtwerke Springe haben sich mit diesem Projekt auf ein Förderprogramm der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) beworben, der entsprechende Förderbescheid wird kurzfristig erwartet. Das Bauvorhaben soll 2018 starten und voraussichtlich bis Ende 2019 abgeschlossen sein.

Beim Betrieb des Stromnetzes belaste eine zu hohe Pacht weiter das Ergebnis der Stadtwerke. Mit dem ehemaligen Stromnetzbetreiber befinden sich die Stadtwerke Springe weiterhin im Rechtsstreit wegen der Übernahme des Stromnetzes. „Das neue Energiewirtschaftsgesetz wird uns helfen, das Verfahren bald zu einem guten Abschluss zu bringen“, blickt Marcus Diekmann positiv in die Zukunft.

Hintergründe und Analysen zu den Zahlen der Stadtwerke gibt es für Abonnenten hier und in der morgigen NDZ-Ausgabe.

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