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Stadtverband soll Gemeinschaft stärken

Springe. Geht es nach dem Chef des Springer DRK-Ortsvereins, André Peuker, soll in diesem Jahr ein DRK-Stadtverband gegründet werden. Doch nicht alle Ortsvereine können sich mit der Idee anfreunden. Peuker hält aber dennoch an seinem Plan fest.

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Die Vorteile eines Stadtverbandes würden überwiegen, argumentiert er – und begreift das neu zu gründende Gremium als Pattform, aufgebaut, um sich gegenseitig zu unterstützen. Auch gemeinschaftliche Aktionen wie etwa Reisen oder ein gemütliches Beisammensein in größerer Runde könnten auf diesem Weg leicht organisiert werden. „Das gemeinschaftliche Wir“ soll durch die Gründung gefördert werden“, sagt Peuker, der selbst für den Posten des Vorsitzenden kandidieren würde.

Doch es hat sich bislang sogar als schwierig erwiesen, für dieses Vorhaben alle Ortsvereine an einen Tisch zu bekommen. Einige hätten sich bei den vorangegangenen Treffen gar nicht gemeldet. „Wir könnten aber auch mit zwei oder drei Ortsvereinen starten“, sagt der Chef des rund 480 Mitglieder starken Springer Ortsvereins unbeirrt. Neben Springe selbst habe schon der Ortsverein Holtensen-Boitzum-Alferde signalisiert, sich einem Stadtverband anschließen zu wollen. Peuker glaubt, dass vielleicht einige Ortsvereine eine mögliche hierarchische Struktur des neuen Gremiums fürchten. Dies sei aber keinesfalls so gedacht. Weder sei der geplante Stadtverband übergeordnet noch weisungsbefugt. Niemand gebe durch einen Beitritt seine Eigenständigkeit ab, betont Peuker. Auch soll der Springer Zusammenschluss nicht der Region unterstellt werden. Durch die Gründung könne nicht zuletzt auf die Entwicklungen in den Ortsvereinen reagiert werden. „Wir werden immer älter“, sagte Peuker. In einem größeren Kreis sei es leichter, sich gegenseitig bei Veranstaltungen zu unterstützen oder auch gemeinsame Aktionen zu starten.

Durch derartige Hilfestellungen sei es womöglich auch leichter, in Zukunft Vorstandskandidaten zu rekrutieren. Vorstandsposten bedeuteten eine Menge Arbeit, die durch gegenseitige Unterstützung mittels eines Stadtverbands erleichtert werden könne. Bereits im Februar sollen erneut alle Ortsvereine eingeladen werden. Dann will Peuker eine vorbereitete Internetpräsentation vorstellen. Neben einem gemeinsamen Internetauftritt soll es auf dieser Seite ein Portal für alle im Stadtverband zusammengeschlossenen Ortsvereine geben, um sich auszutauschen. Zudem könnten sich auf der Seite auch Besucher, die nicht Mitglied im Roten Kreuz sind, über Aktivitäten informieren. So könnten womöglich auch neue Mitglieder gewonnen werden, hofft der Ortsvereinschef.

Er hat übrigens noch weitere Pläne. Wenn die Gründung des Stadtverbands unter Dach und Fach ist, will Peuker sich darum kümmern, dass es in Springe bald auch ein Jugendrotkreuz gibt. Das hatte sich im Jahr 2012 aufgelöst. br



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