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Stadtradeln – Springe hofft auf neue Rekorde

SPRINGE. Es lässt sich nicht anders ausdrücken: Das Stadtradeln in Springe ist eine Erfolgsgeschichte. Von Jahr zu Jahr sind mehr Springerinnen und Springer für drei Wochen vom Auto aufs Rad umgestiegen. Jetzt geht es bald wieder los – und die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen auf neue Rekorde.

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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite
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Das Stadtradeln ist ein bundesweiter Wettbewerb, bei dem es darum geht, „21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen“. Neben dem Klimaschutz soll auch auf die Bedeutung einer angemessenen Fahrradinfrastruktur hingewiesen werden. Deshalb sind auch die Kommunalpolitikerinnen und -politiker aufgerufen, sich zu beteiligen.

In Springe waren im vorigen Jahr 13 Ratspersonen dabei. „Es dürfen gerne ein paar mehr sein“, sagt Boris Schwitalski vom Sanierungsmanagement der Stadtwerke, der gemeinsam mit Springes Klimaschutzmanagerin Katrin Härtel sowie Leonard Küster und Klaus Grubert von der Springer ADFC-Ortsgruppe die Organisation des Stadtradelns in der Deisterstadt übernimmt.

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Von 33 auf fast 1000 Teilnehmer in sechs Jahren

Mit 33 Teilnehmern, erinnert sich Härtel, fing es 2015 mit dem Stadtradeln in Springe an. Im vorigen Jahr waren es 911 – fast doppelt so viele wie 2020 (520). „Vielleicht schaffen wir diesmal die 1000“, hofft Härtel. 97 hatten sich bis Dienstagvormittag bereits registriert – dabei beginnt der Wettbewerb in der Region Hannover erst am Sonntag, 29. Mai. „Da bietet es sich doch an, zum Start zum Honig-Kuchen-Senffest zu radeln“, empfiehlt Schwitalski, „da hat man auch kein Problem, einen Parkplatz zu finden.“

Küster und die ADFC-Ortsgruppe haben sich zum Start einige Kilometer mehr vorgenommen. Sie starten am 29. Mai um 8 Uhr am Marienbrunnen auf dem Springer Marktplatz, um zur Regions-Auftaktveranstaltung des Stadtradelns auf dem Opernplatz in Hannover zu fahren und laden ein, mitzufahren. „Wir machen Zwischenstopps am S-Bahnhof in Völksen und am Limberg zwischen Bennigsen und Gestorf, um weitere Mitfahrer aufzunehmen“, sagt Küster, der im vorigen Jahr alleine sagenhafte 3500 Kilometer zum Gesamtergebnis von knapp 160 000 geradelten Kilometern beisteuerte – mit denen Springe in der Regionswertung den fünften Rang bei den Kommunen mit 10 000 bis 50 000 Einwohnern belegte.

Mitmachen, sagt Härtel, darf jede und jeder, vom Kindergartenkind mit Laufrad bis zur Seniorin mit E-Bike. Jeder Kilometer trage zum Klimaschutz bei – „und gerade auch, um Putin zu ärgern“, so Härtel augenzwinkernd.

Preise für die Besten und organisierte Touren

Die besten Gruppen und Einzelfahrer können auch in diesem Jahr wieder Preise gewinnen. Es gibt auch organisierte Radtouren. Schwitalski etwa bietet am Donnerstag, 2. Juni, eine Ausfahrt durch Springe unter dem Motto „Fernwärme erfahren“. Küster und der ADFC planen am Sonntag, 12. Juni, eine große Tour zum stillgelegten Kernreaktor in Grohnde, die mit dem Hamelner „Felgenfest“ zusammenfällt, bei dem Autostraßen für Radfahrer freigemacht werden.

Anmeldungen für das Stadtradeln sowie alle Infos und Termine im Internet unter www.stadtradeln.de/springe




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