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Stadt-Konzept für Springe: Ab heute können die Bürger mitreden

Wenn sich eine Stadt ein Konzept gibt, sollen auch die Bürger mitreden: Wir erklären, wie es jetzt in Völksen, Springe und Bennigsen weitergeht - und was für die anderen Ortsteile ansteht.

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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite
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Völksen, Bennigsen und die Kernstadt Springe sind den kleineren Ortsteilen einen Schritt voraus: Die bereits angestoßenen Diskussionen zum Stadtentwicklungskonzept (ISEK) müssen aber auch die „Großen Drei“ noch verfeinern. Viele Möglichkeiten, sich als Bürger einzubringen, gibt es zwar nicht mehr – die letzten Meter sind aber lang und entscheidend.

Die Mitglieder des Ortsrates Völksen waren Anfang April im gesamten Dorf unterwegs und versorgten alle 1425 Haushalte mit einem Info-Brief. „In den nächsten Wochen kommt es auf Sie an! Nur mit Ihrer aktiven Beteiligung zu der Frage ,Wie soll sich unser Dorf zukünftig entwickeln?’ kann die Entwicklung unseres Dorfentwicklungskonzeptes gelingen“, lädt Ortsbürgermeister Phillipp Langrehr in dem Schreiben ein.

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Er weist auf die nächste Veranstaltung hin: Am Donnerstag, 28. April, geht es bei einer Bürgerwerkstatt ab 18 Uhr im evangelischen Gemeindehaus ans Eingemachte.

Bürgerwerkstätten in der kommenden Woche

Auch die Bürgerwerkstätten für den ISEK-Prozess in der Kernstadt und in Bennigsen finden in den kommenden Tagen. In der Kernstadt geht es am Dienstag, 26. April, um 18 Uhr in der Aula der Grundschule am Ebersberg los. Bennigsen folgt am Mittwoch, 27. April, ab 18 Uhr im Forum der neuen Grundschule.

„Ziel der Veranstaltungen ist es, über Visionen, Entwicklungsziele und Handlungsbedarfe der einzelnen Stadtteile zu diskutieren: Wie kann der Stadtteil als attraktiver Ort zum Leben, Wohnen und Arbeiten erhalten und weiter ausgebaut werden? Was sollte zum Beispiel gestärkt und weiter gefördert werden? Woran fehlt es heute noch?“, sagt Sina Riedel von der Springer Stadtverwaltung.

Tipps auf Karten hinterlassen

Die Treffen sollen maximal zweieinhalb Stunden dauern, jeder sei willkommen. Die CIMA bittet aber um Anmeldungen, um besser planen zu können. Kontakt: www.zukunft-springe.de oder auch 01575/ 1212250; per E-Mail an godon@cima.de.

„Auch für die Stadtteile Eldagsen, Gestorf, Altenhagen I, Lüdersen, Alvesrode, Alferde, Holtensen, Mittelrode und Boitzum werden zeitnah Bürger*innenwerkstätten stattfinden“, sagt Riedel. Wer in den kleineren Stadtteilen wohnt – Eldagsen spielt wegen der dortigen Stadtsanierung eine Sonderrolle – kann sich bereits an einer Wikimap und einer Befragung beteiligen. Riedel: „Auf der Wikimap können Vorzüge, Handlungsbedarfe und Maßnahmenvorschläge konkret verortet werden.“ Die Befragung dient dazu, „generelle Stärken, Schwächen und Maßnahmenvorschläge“ zu sammeln und auch „gesamtstädtische Aspekte zu äußern“. Beides geht über die Projekthomepage www.zukunft-springe.de.

Außerdem gibt es Fragebögen, die in der Alten Deister-Apotheke (Kernstadt), in der Mühlen-Apotheke (Eldagsen), im Frischemarkt (Gestorf) und in der Bergdorfhalle (Lüdersen) ausliegen. In der Haus-Wurfsendung für Völksen begrüßt Langrehr ausdrücklich auch Jugendliche und lädt sie zum Mitmachen ein. Ein Aspekt, der auch Stadt-Sprecherin Riedel wichtig ist. Im Mai werde es einen Extra-Termin für Kinder und Jugendliche geben, bei dem die Meinungen und Bedürfnisse der nächsten Generation abgefragt werden. Es gehe schließlich darum, das Zuhause von morgen zu gestalten.




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