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Nicola Pastore will am dritten Augustwochenende auf dem Marktplatz feiern / „Rechnen langfristig“

Stadtfest: Neuanfang unter neuem Namen

Springe (mari). Der Springer Gastronom Nicola Pastore will das Springer Stadtfest wiederbeleben. Der Pflastertrubel werde einen neuen Namen und ein neues Konzept erhalten und solle – so wie zu seinen Glanzzeiten – wieder ein Fest „von Springern für Springer“ sein.

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„Die Entscheidung ist gefallen“, sagt Pastore: „Am dritten Augustwochenende wird in der Innenstadt gefeiert.“ Bis Mitte November wolle er der Stadt erste Pläne vorlegen, aus denen hervorgehen wird, welche Flächen die veranstaltende „Andria – Pastore & Söhne GbR“ benötigt. Danach richtet sich, wie hoch die Sondernutzungsgebühr ausfällt, die die Stadt zum zweiten Mal bei einer Party auf dem Marktplatz kassieren wird. „Bislang zeichnet sich eine gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung ab“, so Pastore. „Ich glaube, sie möchte auch, dass hier wieder etwas passiert.“

Der Gastwirt ist sich sicher, dass die Feier auch funktionieren kann, wenn Gebühren fällig werden: „Aber wir gehen jetzt natürlich ein höheres Risiko ein. Da hilft es, dass wir langfristig rechnen.“

Die Adventszeit will Pastore nutzen, um erste Gespräche mit Bands und Beschickern zu führen. Das endgültige Programm werde vermutlich erst im März oder April feststehen. Als Standbetreiber möchte Pastore in erster Linie heimische Gastwirte, Geschäftsleute und Vereine gewinnen. Einige auswärtige Interessenten hätten sich bereits bei ihm gemeldet: „Die rufen in regelmäßigen Abständen an und fragen nach, ob wieder etwas stattfindet.“

Pastore setzt auf eine dreitägige Veranstaltung mit nur ein bis zwei Bühnen. Damit würde das Stadtfest eine Nummer kleiner als früher ausfallen. Vom alten Titel will sich der Italiener aus zwei Gründen verabschieden: „Der Namen liegt nicht mehr im Trend.“ Außerdem erinnere er zu sehr an die Streitereien, die es zuletzt um die Party gegeben hatte. Pastore hatte 2007 mit Kollegen ein Wirtefest organisiert und damit den professionellen Fremdveranstalter „Schnakenberg“ vertrieben.

Es folgte ein monatelanger Rechtsstreit mit der Stadt, der dazu führte, dass Organisatoren nun Sondergebühren für die Innenstadt-Nutzung zahlen müssen. Seitdem hat sich kein Veranstalter mehr nach vorn gewagt.



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