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Stadt will Stromkosten im Hallenbad Springe weiter senken

SPRINGE. Während die Schwimmer ihre Bahnen im Springer Hallenbad ziehen, laufen im Hintergrund bereits die Planungen für umfangreiche Sanierungsarbeiten. Ende des Jahres wird eine neue Beleuchtung installiert.

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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Dann sollen die bisherigen Neon-Röhren weichen und neue LED-Technik eingebaut werden, sagt Andre Malkowski vom Baudezernat. Dank der neuen Steuerungstechnik könne das Licht außerdem gedämmt werden – „das kostet aber nicht mehr, sondern ist mit der Technik sowieso möglich“ . Bewegungsmelder regeln dann das Licht auf den Fluren und Umkleidekabinen. Das Planungsbüro ist bereits beauftragt, das gleiche Büro, das bereits die Sanierung der Sporthallen in Springe begleitet hat.

Ziel der Sanierung ist es, den derzeit hohen Energiebedarf des Bades zu senken, sagt Malkowski. „Und wir hätten sowieso etwas an der Technik machen müssen, weil sie aufgrund der feuchten Luft und des Chlorgehaltes im Bad stark angegriffen ist.“ Gefördert wird das Vorhaben zu 52 Prozent vom Projektträger Jülich.

Doch die neue Beleuchtung ist nicht das einzige Projekt im Hallenbad an der Harmsmühlenstraße: Gleichzeitig soll die Einrichtung eine neue Pumpensteuerung bekommen, genauer gesagt eine Umwälzpumpe. „Dank einer intelligenten Steuerung reagiert die Pumpe bei Bedarf, wenn sich die Werte erhöhen und mehr Gäste da sind, jetzt arbeitet die Pumpe noch kontinuierlich.“

Durch die neue Anlage könnten weiter Strom gespart und dennoch die Hygienewerte eingehalten werden. Auch in den vergangenen Jahren arbeitete die Stadt daran, die Energiekosten zu verringern, etwa mit einer modernen Photovoltaikanlage auf dem Dach. Wieviel Strom am Ende eingespart werden kann, ist aber aufgrund der geringen Laufzeit der Maßnahmen noch unklar.

Veranschlagt für die energetische Sanierung sind im Haushalt 208 000 Euro. Ebenfalls in Planung: ein neuer Lifter. „Wir haben viele Besucher mit Rollator oder Rollstuhl, denen wollen wir den Einstieg ins Becken mit einem mobilen Lifter erleichtern“, sagt Hallenbad-Chefin Uta Kruse und ergänzt: „Generell könnten wir immer etwas erneuern.“ Zufrieden ist sie aber dafür mit den aktuellen Besucherzahlen. „Allerdings wissen einige noch nicht, dass wir in den Ferien von 13 bis 21 Uhr und auch montags offen haben.“

Gleichzeitig bietet das Hallenbad-Team um Kruse wieder zahlreiche Ferienaktionen an. Zum ersten Mal hatten die Mitarbeiter ein Schnuppertauschen organisiert. „Das wurde bombastisch angenommen, wir waren komplett ausgebucht.“ Auch die Schools-Out-Party konnte wieder angeboten werden. Für den 14. und 15. Juli ist außerdem ein Zeltlager geplant. Und: Es gibt noch freie Plätze.



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