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Stadt und Region sollen „Tempo 50“ für die Südfeldstraße prüfen

VÖLKSEN. Wo Völksen liegt? Direkt an der Hauptverkehrsader von Warschau nach Paris, sagt Jürgen Kohlenberg. Auf der K 216 am südlichen Ortsrand sei mittlerweile „dreimal so viel los wie auf der B 217“. Kohlenberg kämpft für eine Begrenzung auf „Tempo 50“.

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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite
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Der Ortsrat unterstützt Kohlenbergs Antrag. Aber: Die Forderung auf „Tempo 50“ soll ins Stadtentwicklungskonzept (ISEK) einfließen, wobei ein „Gesamtverkehrskonzept zur Beruhigung des innerörtlichen Durchgangsverkehrs“ im Mittelpunkt stehen soll. Parallel dazu sollen sich die Stadt Springe und die Region Hannover – schließlich handelt es sich um eine Kreisstraße – zusammensetzen und klären, ob die Verlängerung der jetzigen „50er Zone“ überhaupt machbar ist.

Eine beliebte Abkürzung von der A2 zur A7

Christdemokrat Frank Unger befürwortet die Tempo-Reduzierung allein schon wegen der ständigen Lautstärke: „Das Scheppern der Lkw ist schlimmer als das Rauschen der Züge.“ Er könnte sich auch den Bau eines Kreisels an der Alvesroder Straße vorstellen. Robin Gahr von den Grünen wäre es am liebsten, die Strecke würde mautpflichtig werden – dass sie das nicht ist, macht ihren Reiz als Abkürzung von der A2 zur A7 aus.

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Ortsbürgermeister Phillipp Langrehr (SPD) sorgt sich um die Belastung der Steinhauer Straße, sollte die „Umgehungsstraße“ nicht mehr so attraktiv sein. „Wir sollten uns lieber um die Steinhauerstraße kümmern.“ Gahrs Vorschlag, das Thema ins ISEK aufzunehmen, sei gut. Kohlenberg (Wählergemeinschaft „Zukunft für Springe“) glaubt nicht, dass die große „50“ auf der „Umgehung“ gravierende Auswirkungen auf die Ortsdurchfahrt Steinhauer Straße hätte. Er drängt: „Erst einmal mit einer Maßnahme starten. Später können wir das noch immer verfeinern.“ Wichtig sei, einen Fuß in die Tür zu bekommen.

Kohlenbergs Antrag bezieht sich auf den einen Kilometer zwischen der K 213 (Abzweig nach Alvesrode) und dem Fußgängerüberweg am Bahnhof Völksen.




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