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Stadt treibt Ausbau der Bushaltestellen voran

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Autor:

von saskia helmbrecht

SPRINGE. An den Bushaltestellen „Göbelbastei“ und „Am Ebersberg“ können die Fahrgäste ab sofort barrierefrei ein- und aussteigen. Die Bauarbeiten befinden sich in den letzten Zügen.

Der Bordstein wurde der Fahrbahnhöhe angepasst, damit es beim Einsteigen keinen Höhenunterschied mehr gibt. Außerdem musste der Bürgersteig vergrößert werden. Der Fußweg muss 2,50 Meter breit sein, weil die Klappe für Rollstuhlfahrer, die der Busfahrer anbringen kann, einen Meter in Anspruch nimmt. Damit sich der Rollstuhlfahrer aber noch bequem bewegen kann, braucht er zusätzlich eine Breite von 1,50 Meter.

Der Fußweg wurde breiter gestaltet

An beiden Haltestellen sollen außerdem neue Buswartehallen entstehen – ausgestattet mit einer Informations-Vitrine, Sitzmöglichkeiten und Beleuchtung – ähnlich der Wartehalle an der Ecke Adolf-Reichwein-Straße.

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Ein Warn- und Auffindestreifen für Behinderte soll den Einstieg in den Bus erleichtern, erklärt Tiefbauamtsleiter Gerd Gennat.

Die Haltestellen „Hohlweg“ in Altenhagen I sowie die „Beckmannstraße“ in Holtensen wurden bereits barrierefrei umgebaut. Auch der Haltepunkt „Calenberger Straße“ in Gestorf wurde in beiden Fahrtrichtungen barrierefrei gestaltet. Jetzt zieht das Bauunternehmen „Emmerthaler Tiefbau“ nach Dahle weiter. Dort sei der Umbau etwas schwieriger aufgrund von Wurzelbrücken, so Gennat.

Das Unternehmen muss den Schutz der Altgehölze sicherstellen. Gleichzeitig verläuft unter der Haltestelle eine Gasleitung. Die Tiefbau-Firma musste bereits Suchschachtungen durchführen, um zu ermitteln, wo die Leitungen verlaufen. „Wir planen, dass alle Arbeiten bis Mitte November abgeschlossen sein sollen“, so Gennat.

Der Umbau kostet die Stadt rund 280 000 Euro; auch die Region ist beteiligt.

Auf der Hamelner Straße, in Höhe der Abzweigung nach Dahle, kommt es im Rahmen des Umbaus ab Montag, 26. September, bis voraussichtlich Freitag, 28. Oktober, zu einer halbseitigen Sperrung der Fahrbahn. Der Verkehr soll mit einer Ampel geregelt werden. Eine Ersatzhaltestelle für den Busverkehr soll in unmittelbarer Nähe eingerichtet werden.



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