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St. Petrus feiert das neue Gemeindehaus

SPRINGE. Es ist vollbracht: Die St.-Petrus-Gemeinde hat ein neues Gemeindehaus. Mit dem Neubau eine neue Anschrift: Nicht mehr Kurzer Ging, sondern Johann-Heinrich-Schröder-Straße. Gestern wurde der Bau direkt neben der alten Kirche mit einem Festgottesdienst eingeweiht.

Selbstgebackene Kuchen: Die Gottesdienstbesucher bedienen sich nach der Eröffnung am großen Buffet. FOTOS: MISCHER
Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Nach dem Gottesdienst haben Gemeindemitglieder und Gäste mit Kaffee und Kuchen gefeiert. Ab heute wird das alte Gemeindehaus abgerissen.

Die Erleichterung war Lothar Baltrusch ins Gesicht geschrieben: Gelöst lächelte er an diesem Tag alle Besucher an. Immerhin geht mit der Einweihung für den Vorsitzenden des Bauasschusses der Gemeinde eine lange und anstrengende Phase zu Ende, während der er für Handwerker, Baufirmen und Architekten der Ansprechpartner war, rund um die Uhr, alles ehrenamtlich. Richtig Ruhe hat er aber erst, wenn das alte Gemeindehaus abgerissen ist. Die Arbeiten starten heute.

Superintendent Detlef Brandes lobte indes das neue Gemeindehaus und stellte die Barrierefreiheit des Gebäudes heraus, die im alten nicht gegeben war. „Sie sind die zweite, aber nicht die letzte Gemeinde, die ein Gemeindehaus abreißen muss“, machte Brandes deutlich – ein weiterer stünde bereits an: In Laatzen sei ebenfalls der Abriss eines alten Gemeindehauses geplant. Es zu modernisieren, wäre teurer als ein Neubau. Der Abriss sei „immer ein schmerzhafter Prozess“, Brandes dankte den Gemeindemitgliedern dafür, „dass sie das auf sich genommen haben“.

Eine Spende für Stuhlkissen: Viele Gäste geben Geld.

Bürgermeister Christian Springfeld betonte mit Blick auf die, im Vergleich mit dem Vorgängerbau geringere Fläche des Neubaus, dass „weniger manchmal mehr“ sei. Er überreichte Pastorin Bettina Bartke eine Myrte als Gastgeschenk – passend zum Lied „Komm, bau ein Haus, das uns beschützt, pflanz einen Baum“, das im Gottesdienst gesungen wurde.

Bartke selbst sieht das neue Haus als „lebensdienlichen Ort für alle“. Sie lobte „alle, die sich an diesem Bau beteiligt haben“ „sie haben auf das gebaut, was der Gemeinde dient“.

Für die St.-Andreas-Gemeinde überbrachte Superintendent i.R. Christian Klatt Glückwunsche: „Das Gemeindehaus ist ein Gewinn für das kirchliche Leben in unserer Stadt.“ Architekt Martin Menzel lobte nicht nur die Arbeit der Ehrenamtlichen wie Baltrusch oder Johanna Kroth, sondern auch die gute Zusammenarbeit mit Behörden und Landeskirche. Sie habe dazu beigetragen, dass Zeitplan und Kostenrahmen eingehalten wurden.

Das lobte für den Ortsrat Uwe Lampe, der sich und das Gremium gleich einlud: „Ich habe den Traum, dass wir hier mal eine Ortsratssitzung machen.“ Derzeit wirbt die Gemeinde um Spender, die unter anderem neue Stuhlkissen finanzieren: Im Gegensatz zum Hausbau zahlen Kirchenkreis und Landeskirche für die Innenraumgestaltung nicht.



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