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St. Petrus: Bauarbeiten starten

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Autor:

von sandra Hermes

SPRINGE. Was lange währt, wird endlich gebaut: Für das neue Zuhause der St.-Petrus-Gemeinde rollen die Bagger, der Startschuss für die Rohbauarbeiten ist endlich gefallen. Hinter dem Vorhaben steckt eine zweijährige Planungszeit. Lange wurde diskutiert, wie der Bau aussehen soll. Erst hieß es: Das Gemeindehaus wird kernsaniert. Doch der Plan wurde seitens des Bauausschusses schnell wieder verworfen. Zu hoch die Kosten. Vier weitere Varianten wurden besprochen – letztlich einigten sich die Mitglieder auf den Bau eines neuen Gebäudes.

„Aber auch nachdem wir die Entscheidung getroffen hatten, ist noch recht viel Zeit ins Land gegangen. Wir mussten unter anderem einen geeigneten Standort festlegen, einen Finanzierungsplan erstellen und auf die Baugenehmigung warten“, erklärte Lothar Baltrusch, Kirchenvorsteher und Baubeauftragter der Kirchengemeinde. Er sei froh, dass es nun endlich losgehe, auch wenn er gehofft habe, dass bereits im März die Dacharbeiten fertiggestellt würden. „Aber vielleicht klappt das ja noch“, sagte er schmunzelnd – wohlwissend, dass der Bauplan dies nicht vorsieht.

„Die Gemeindemitglieder dürfen sich auf modern ausgestattete, helle und freundliche Räume freuen“, machte Pastorin Bartke deutlich und fügte hinzu: „Vorher konnten wir uns auf circa 750 Quadratmetern ausbreiten, jetzt haben wir 510 Quadratmeter weniger zur Verfügung.“ Doch die deutliche Reduzierung der Fläche sehe sie als großen Vorteil. „Durch die intelligente Raumnutzung im neuen Gebäude kommt es auch seltener zu Leerstand. Dadurch rücken die einzelnen Gruppen und Generationen viel enger zusammen. Sie geben sich quasi die Klinke in die Hand. Das ist gut für die Atmosphäre vor Ort.“ Laut Baltrusch lassen sich die neuen 240 Quadratmeter auch deutlich einfacher bewirtschaften.

Insgesamt kostet der Neubau 1,3 Millionen Euro. Finanziert wird er zu gleichen Anteilen von der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover , dem Kirchenkreis Laatzen-Springe und der Gemeinde selbst. „Wenn alles nach Plan läuft, ist der Neubau im August 2017 fertig. Erst dann erfolgt der Abriss des alten Gebäudes“, so Bartke. Das Grundstück werde dann verkauft – „und von dem Erlös bezahlen wir die Kosten, die die Gemeinde aufbringen muss“, so die Pastorin.

Im Frühjahr nächsten Jahres sei angedacht, gemeinsam mit den Gemeindemitgliedern ein Richtfest zu feiern.



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