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Springfeld: "Einen kühlen Kopf bewahren"

SPRINGE. Am Freitagnachmittag hat sich auch Bürgermeister Christian Springfeld an die Springer gewandt: Trotz "aller unübersichtlichen bundesweiten Öffnungs-Euphorie" sei es gerade jetzt wichtig, "Vernunft und einen kühlen Kopf zu bewahren."

Das Virus und seine Mutanten werden nicht durch Lockerungen verschwinden, so Springfeld. Duch die Einhaltung des Mindestabstands, mit Hygienemaßnahmen, Atemmasken, der Corona-App und Lüften müsse die Ausbreitung weiter verhindert werden. Es sei "zu gefährlich, sich in falscher Sicherheit zu wiegen und verfrüht unvorsichtig zu werden", so Springfeld. "Wir haben gemeinsam so lange durchgehalten. Es wird Zeit für eine Perspektive. Das geht mir nicht anders. Bitte helfen Sie mit, damit wir uns diese Perspektive nicht verbauen. Bleiben Sie am Ball", appelliert Springfeld und möchte Hoffnung auf den Sommer machen. Gleichzeitig möchte er sich bei allen Springern bedanken, die sich an die Vorgaben halten.

Weil die maßgeblichen Inzidenz-Zahlen in der Region Hannover und damit auch in Springe über 100 liegen, gibt es noch keine Grundlage für die meisten Lockerungen. "So können beispielsweise auch die Kindertagesstätten am Montag aufgrund der hohen Inzidenz noch nicht in den eingeschränkten Regelbetrieb übergehen. Es können sich auch noch keine zwei Haushalte treffen. Es bleibt – nach aktuellem Stand – bei einem Haushalt und einer Einzelperson (Kinder unter vierzehn Jahren ausgenommen)", so Springfeld. Die Detailregelungen für Niedersachsen würden derzeit erarbeitet und am Wochenende veröffentlicht.




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