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Vorsitzender Uwe Lampe spricht von überdurchschnittlich hoher Nachfrage / Auch Kunden aus den Ortsteilen

Springer Tafel: Erste Bilanz fällt durchweg positiv aus

Springe (vob). Premiere bei der Springer Tafel: Rund 16 Monate nach seiner Gründung hielt der Verein seine erste ordentliche Hauptversammlung ab. Vorsitzender Uwe Lampe zog dabei vor 32 anwesenden Mitgliedern eine durchweg positive Bilanz.

Zogen Bilanz: Schatzmeister Werner Rothe, Vereinschef Uwe Lampe

Dabei ging er auch noch einmal auf die nicht einfache Startphase ein. „Anfängliche Schwierigkeiten, mit denen auch die Kritik an dem expo-nierten Standort der Tafel und den zu Beginn längeren Wartezeiten einhergingen, sind mittlerweile durch eine gereifte Logistik ausgeräumt worden“, resümierte Lampe. Wie gut die Einrichtung in Springe angenommen werde, zeige insbesondere ein Vergleich mit anderen Tafeln. Während bundesweit 15 Prozent der im Sinne der Tafeln Bedürftigen das Angebot nutzten, fänden in Springe bereits jetzt über 23 Prozent den Weg in den Laden am Niederntor, so der Vorsitzende nicht ohne Stolz. „40 Prozent der Hilfe suchenden Menschen sind Einzelpersonen, bei 12 Prozent handelt es sich um Paare, die gemeinsam das Angebot in Anspruch nehmen“, erklärte Lampe. Weitere 21 Prozent machten Alleinerziehende mit mindestens einem Kind aus, bei 26 Prozent handele es sich um Familien mit Vater, Mutter und mindestens einem Kind. „Neben den Bewohnern der Springer Kernstadt sind es vor allem Bürger aus Eldagsen, Bennigsen und Völksen, die zu uns kommen“, erklärte der Vorsitzende weiter.

Lampe betonte in seinem Rechenschaftsbericht, dass das breite ehrenamtliche Engagement der Helfer nicht selbstverständlich sei. „Wenn ich mich mit den Vorständen anderer Tafeln kurzschließe, schlägt mir oft ungläubiges Erstaunen entgegen, wenn ich mit Stolz sagen kann, dass unser gesamter Verein alleine durch ehrenamtliche Tätigkeit getragen wird“, sagte Lampe und dankte allen Freiwilligen nochmals ausdrücklich für deren Hilfe.

Sein Dank ging auch an den Einzelhandel und an den Lebensmittelgroßhandel, die mit ihren Nahrungsmittelspenden das Fundament für das Versorgungsangebot gewährleisteten. Über die Gründung eines Landesverbandes der Tafeln, der eine noch bessere Vernetzung der einzelnen Vereine in Niedersachsen und damit eine noch adäquatere Versorgung der Bedürftigen ermöglichen soll, wird nach Worten Lampes auf dem im Juni anstehenden Bundestafeltreffen diskutiert. „Wenn es dazu kommt, muss in jedem Fall darauf geachtet werden, dass dort auch die richtigen Leute sitzen“, betonte er.



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