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Springer Rat: Diese Aufreger-Themen sind auf der Agenda

SPRINGE. Die Tagesordnung ist ganz schön lang. Einige Punkte haben es in sich: Gleich drei echte Aufreger-Themen hat die lokale Politik am Donnerstagabend auf der Agenda. Und auch die übrigen Tagesordnungspunkte befassen sich mit Fragen, die Weichen für die Zukunft stellen. Eine Übersicht.

Mischer

Autor

Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Gelingt es Bürgermeister Christian Springfeld, die Wogen zu glätten, nachdem die Region der Stadt in einigen Fällen eklatante Mängel bei der Transparenz und Abrechnung von Kosten attestiert hat? Da war, wie berichtet, von mutwilliger Täuschung die Rede – und im Bau-Ausschuss haben sich Springes Politiker parteiübergreifend der Kritik angeschlossen. Nun möchte Bürgermeister Christian Springfeld im Rat die Wogen in Sachen der Prüfer-Affäre glätten. Ein digitales Vergabemanagement soll helfen, derlei Probleme künftig abzustellen. Ob das die Politik überzeugen wird, dürfte sich im Rat zeigen.

Ein weiteres Aufreger-Thema, das Verwaltung und Politik seit Jahren beschäftigt, sind die Bedingungen für die Sportstätten-Gebühr. Zuletzt wollten SPD und CDU die so lange aussetzen, bis es eine Einigung gibt – zwischen Politik, Stadt und Vereinen. Der Verein TTC Springe hatte sich in der Sache zwei Mal vor Gericht durchsetzen können und zweifelt auch dieses Mal die Rechtmäßigkeit der Satzung an. Allerdings, betont Vorstandsmitglied Klaus Smollich, wolle man nicht selbst vor Gericht ziehen – sondern die Stadt klagen lassen, wenn die ihr Geld wolle.

Und noch ein Thema, das bewegt: Die Zukunft des Otto-Hahn-Gymnasiums beschäftigt nicht nur Eltern, Schüler und Lehrer – aber die machen Druck. Zuletzt etwa in der jüngsten Sitzung des Bau-Ausschusses, wo sogar die Schulleiterin, Kerstin Prietzel, ihr Missfallen darüber zum Ausdruck brachte, dass man immer wieder vertröstet und mit gravierenden baulichen Mängeln im Regen stehengelassen werde. Während der Sitzung hat sich die CDU festgelegt – und klargestellt, dass die Partei einen Neubau favorisiere. Die Verwaltung möchte die Politik nun aber erst al über eine Machbarkeitsstudie abstimmen lassen, die als Grundlage für alles weitere gilt: egal ob Neubau, Sanierung oder Teilneubau.

Ein weiteres Thema wird der Nahverkehrsplan der Region sein – und dessen Auswirkungen auf die Situation in Springe. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr in der Aula des Schulzentrums Süd (Otto-Hahn-Gymnasium). Besucher werden gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.




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