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Springer Lebenshilfe auf Wachstumskurs

SPRINGE. Anders als ursprünglich geplant, kann die Lebenshilfe erst im April 2020 in die neuen Räume an der Heidstraße ziehen. „Die Planungen haben sich etwas hingezogen; eigentlich wollten wir schon in diesem Jahr umziehen. Wir haben also richtig Druck“, sagt die Vorsitzende Regine Melzer-Krieger.

Derzeit laufen an der Heidstraße die Arbeiten am Fundament. FOTO: HELMBRECHT
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Wie berichtet, sollen an der Heidstraße ein Beratungsbüro sowie Räume für die Verwaltung und eine zusätzliche Wohngruppe entstehen. In den vergangenen Wochen wurde das Gelände genau untersucht. „Es gab aber keine archäologischen Funde“, sagt Melzer-Krieger. Das hätte das Bauvorhaben weiter verzögert. Allerdings seien unter anderem durch die Untersuchungen die Kosten gestiegen. „Jetzt müssen wir schauen, wie wir das Geld wieder reinholen.“ Aktuell laufen die Arbeiten am Fundament. Das Grundstück ist insgesamt rund 650 Quadratmeter groß.

1,9 Millionen Euro sind derzeit für das Großprojekt angesetzt. 40 Prozent der Kosten für die Wohngruppe übernimmt die „Aktion Mensch“. Entstehen sollen insgesamt acht Plätze. Außerdem wird die Verwaltung der Lebenshilfe in die Heidstraße umziehen. „Wir haben hier leider keinen einzigen Raum, der nicht permanent genutzt wird; wir wollen aber auch die Möglichkeit haben, in Ruhe ein Gespräch zu führen“, sagt Melzer-Krieger. In der neuen Beratungsstelle sollen Angehörige über ihre Ansprüche und verschiedene Angebote informiert werden. Vier neue Arbeitsplätze wird die Lebenshilfe voraussichtlich schaffen.

Voran geht es auch mit dem Umbau der ehemaligen Sparkassen-Filiale am Oberntor, Ecke Mühlenweg. 370 000 Euro sind veranschlagt. „Dort soll dann ein Tagesangebot für Senioren entstehen“. Die Lebenshilfe hat das Gebäude bereits gekauft. Bereits ab Herbst will der Verein die Räume nutzen. Ziel ist es, die Tagesförderstätte neben dem Schulzentrum Süd zu entlasten und so die Raumnot in den Griff zu bekommen. Darüber hinaus will sich die Lebenshilfe weiter öffnen, kündigt Melzer-Krieger an. Einige inklusive Projekte seien in Planung. „Wir haben also alle Hände voll zu tun.“ Melzer-Krieger betont: Alle Projekte laufen trotz der Kündigung des ehemaligen Geschäftsführers Burkhard Luthmann wie geplant weiter. Die Vereinsvorsitzende hat das Amt kommissarisch übernommen.



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