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Springer Jugendtrail nimmt Fahrt auf

SPRINGE. Die Idee, in Springe einen Jugend- und Kulturpark einzurichten, wird immer konkreter: Ende des Jahres wird die beauftragte Firma „Endboss“ ein Konzept für das Projekt vorlegen.

Katrin Lienhard (v.l.), Benjamin Grudzinski, Sonja Beuning, Christian Springfeld, Leif Troschke, Gudrun Viehweg und Daniel Behrens stellen die Idee eines Jugendtrails vor. FOTO: HELMBRECHT
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Ziel des Jugendparks ist es, das Gelände rund um das OHG über die Vereinsplätze bis zum Hallenbad einheitlich zu gestalten und die Angebote, Sportplätze und Einrichtungen in einem Trail zu bündeln. Eine Spende in Höhe von 100 000 Euro, die die Stadt im vergangenen Jahr erhalten hatte, wird in das Projekt einfließen. Rund 30 000 Euro kostet die Erstellung des Konzeptes, 80 Prozent der Kosten werden allerdings von der Region Hannover übernommen, sagt Bürgermeister Christian Springfeld. Die restlichen 20 Prozent werden über die Spende finanziert. Besonders wichtig sei es, stellt Benjamin Grudzinski von der Firma „Endboss“ aus Hannover klar, während der Konzepterstellung die Springer mit ins Boot zu holen.

„Wir wollen das hier gemeinsam mit der Bevölkerung, Anwohnern und den Jugendlichen entwickeln.“ Im Mittelpunkt stehe dabei die städtische Jugendpflege, die das Projekt angeschoben habe. „Eigentlich ist das Thema schon ganz alt“, sagt Jugendpfleger Leif Troschke.

Bereits 2012 habe eine Umfrage bei den Jugendlichen in Springe ergeben, dass sie keine Möglichkeit vor Ort haben, sich zu treffen. „Sie kritisierten, überall verjagt worden zu sein, gleichzeitig hätte ihnen aber auch niemand gesagt, wo sie hinkönnen.“ Seit 2017 gibt es zwar ein neues Multifunktionsfeld am Jugendzentrum, das Gelände an sich sei aber nicht als Ganzes betrachtet worden.

Mithilfe der Integrierten Ländlichen Entwicklung Calenberger Land (ILE) sollen für das Projekt Fördermittel akquiriert werden, informierte Gudrun Viehweg gestern während der Projektvorstellung. „Und für diese Fördermittel braucht es ein gutes Konzept, in dem wir die Maßnahmen schriftlich festlegen“, so Springfeld.

In einem ersten Schritt wollen die Planer nun die Ist-Situation vor Ort feststellen, das Gelände erkunden, eine Karte erstellen, aber auch mit Akteuren vor Ort über Probleme und Potenziale ins Gespräch kommen. „Bis Juli wollen wir damit durch sein“, hofft Grudzinski. Anschließend sollen die Ergebnisse im Rahmen eines Workshops zusammengetragen werden, bis als dritter Schritt dann das Strategiekonzept vorliegt – enthalten soll das verschiedene Bausteine, über die Stadt und Politik am Ende einzeln entscheiden können. „Kosten spielen an dieser Stelle noch keine Rolle“, so Viehweg. „Es lohnt sich, sich die Zeit zu nehmen, so ist das Konzept nachhaltiger. Wenn das Fundament stimmt, kann man auch hochbauen.“ Wann die Idee eines Jugendparks tatsächlich umgesetzt wird, steht noch nicht fest.sah



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