weather-image

Springe liegt als Ausflugsziel im Trend

SPRINGE. Springe ist ein anerkannter Ausflugs- und Erholungsort. Doch wie beliebt ist die Stadt am Deister wirklich – gerade in den Sommerferien? „Sehr beliebt“, sagt Andrea Brenner von der Stadt. In der Tourist-Information sei in diesem Jahr deutlich mehr los gewesen als in den Jahren zuvor.

270_0900_54835_DSC_8934.jpg
hermes

Autor

Sandra Hermes Redakteurin zur Autorenseite

„Wir haben sehr viele Stadtpläne und Wanderkarten rausgegeben“, sagt Brenner.

Zwar seien fast nur Tagesausflügler unter ihnen gewesen, „die klassischen Familien gehen direkt ins Wisentgehege und kommen nicht vorher zu uns“, aber die Anzahl der Touristen insgesamt sei gestiegen. Ob mit E-Bike oder Wanderstock, Springe sei besonders angesehen bei Naturliebhabern.

Brenner hat eine Vermutung, warum es immer mehr Touristen an den Deister zieht. „Generell machen immer mehr Deutsche Urlaub im eigenen Land. Kein Wunder bei den Unruhen aktuell. Und: Die vermeintlich billigeren Urlaubsländer wie die Türkei oder Ägypten gelten als zunehmend gefährlich und werden nicht mehr gebucht.“ Doch was macht Springe so attraktiv? „Die Wanderrouten“, weiß Brenner.

Dabei besonders gefragt: Der Deister-Wanderpass. „An zwölf Orten können Ausflügler ihren Wanderpass, den es bei uns in der Tourist-Information gibt, abstempeln lassen und so dokumentieren, dass sie dort waren“, erklärt die Stadtmitarbeiterin. Jeder Stempel ziert ein anderes Tiermotiv – in Springe sind es eine Ameise und ein Wildschwein. Der Pass hat die Form einer Wanderkarte, an deren Rand sich die Stempelfelder befinden. Sie zeigt die wichtigsten Wanderwege durch den Deister und informiert über die zwölf Stationen.

„Wer alle zwölf Stempel im Wanderpass hat, erhält einen Pin, der nach Vorlage des Wanderpasses ebenfalls bei uns erhältlich ist. Eine zeitliche Begrenzung für das Sammeln der Stempel gibt es nicht“, sagt Brenner. In Springe kann der Wanderpass an der Deisterhütte der Naturfreunde und an der Deisterpforte abgestempelt werden. „Weil die Deisterpforte aktuell nicht geöffnet hat, haben wir dort extra einen Stempelkasten anbringen lassen.“

Im Zweifel sei an den Stationen aber auch immer ein Button angebracht, „dann reicht es, wenn die Wanderer den dort angezeigten Zugangscode notieren, um den Pin zu erhalten“, weiß Brenner.



Anzeige
Weiterführende Artikel
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt