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Springe kämpft gegen Ratten

SPRINGE. Ratten gelten eigentlich eher als Problem, mit dem sich Springes Nachbarstadt Hameln herumschlagen muss. Nun aber schlägt die Deisterstadt Alarm: Offenbar hat Springe ein kleines Rattenproblem. Die Stadt gibt jetzt Tipps, was gegen die nervigen Nager unternommen werden kann.

„Die Stadt Springe tut gegen Ratten was sie kann, wo sie es kann“, sagt Sina Riedel von der Stadt. Die Verwaltung könne Ratten auf öffentlichen Flächen bekämpfen. Auf Privatgrundstücken sei die Stadt Springe aber auf die Mithilfe der Eigentümer angewiesen.

„Was bringt es, wenn wir die Ratten im Kanal bekämpfen, die sich in privaten Komposthaufen mit entsprechenden Lebensmittelresten wie die Karnickel vermehren!?“ fragt sich Bürgermeister Springfeld und weist darauf hin, dass Eigentümerinnen und Eigentümer sogar gesetzlich verpflichtet sind Ratten selbst zu bekämpfen.

Besser sei aber immer noch die Vorsorge: Essensreste gehören in den Müll, betont die Verwaltung. Nicht auf den

Kompost und nicht in die Toiletten. „Es ist kaum verständlich, dass noch immer viele Menschen Ratten züchten ohne es zu wollen, indem Essensreste falsch entsorgt werden“, so der Bürgermeister. Die Ratten stellten eine seuchenhygienische Gefahr dar und seien Überträger von Krankheiten. Im Rahmen der Bekämpfungsmaßnahmen sei beispielsweise ein vermehrter Rattenbefall entlang des Wöhlbachs im Stadtteil Eldagsen festgestellt worden. Aus diesem Grund wird seitens der Stadt Springe Fachdienst Ordnung und Verkehr darum gebeten, dass die unmittelbar anliegenden Grundstückseigentümer des Wöhlbachs auf ihren Grundstücken eigenständig geeignete und erforderliche Rattenbekämpfungsmaßnahmen durchführen, um die Bekämpfungsmaßnahme am Wöhlbach durch den Schädlingsbekämpfer zu unterstützen.

Die dafür erforderlichen Rattenköder gibt es bei Genossenschaften, in Baumärkten und in Fachgeschäften, so die Stadt. Und gibt den Hinweis, dass die Rattenköder sind so auszulegen sind, dass Menschen und Haustiere nicht gefährdet werden.




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