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Springe hat wieder einen Wirtschaftsförderer

SPRINGE. Gerade mal eine Woche ist der neue Wirtschaftsförderer, Daniel Behrens, im Amt. Aber an Ideen mangelt es dem 31-Jährigen nicht. Punkt Nummer Eins auf seiner Aufgabenliste: die Fördergelder. „Ich will mich durch den Förderdschungel arbeiten und sehen, was für Springe relevant ist.“

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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

Zum Beispiel die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE). „Das müssen wir dringend vorantreiben.“

Mit Behrens will die Stadt die Wirtschaftsförderung wieder stärker in den Blick nehmen. Monatelang war die Stelle nur auf dem Papier besetzt. Und bei der Stellenausschreibung, auf die sich Behrens beworben hatte, war nicht nur der Bereich Wirtschaftsförderung aufgelistet, sondern auch Tätigkeiten in der Öffentlichkeitsarbeit, im Stadtmarketing sowie die Zuarbeit zum Bürgermeister Christian Springfeld. Mittlerweile habe man sich im Rathaus aber auf einen Schwerpunkt geeinigt – und zwar auf den der Wirtschaftsförderung. Und darauf will sich Behrens jetzt konzentrieren – auch wenn das nicht ganz einfach wird, wie der Springer zugibt. Denn einarbeiten kann den 31-Jährigen niemand.

Eines seiner Ziele: aktiver auf die heimischen Unternehmen zugehen. „In einer ersten Rückmeldung habe ich bei den Betrieben immer wieder gehört, dass ihnen eine Anlaufstelle, ein direkter Ansprechpartner, einfach fehlt.“ Daher will er die Unternehmen auch regelmäßig besuchen und den seit Jahren ruhenden Unternehmerstammtisch der Stadtverwaltung wiederbeleben.

Weiterer Punkt auf seiner Liste: die Wirtschaftsschau, die im kommenden Jahr wieder stattfinden soll. Dann will Behrens die Gewerbemesse unter ein bestimmtes Motto stellen – etwa Digitalisierung. Zu diesem Thema sollen dann auch Diskussionen und Vorträge angeboten werden. „Die Planungen laufen bereits. Man muss auch mal was ändern.“

Um sich einen Überblick zu verschaffen, arbeitet Behrens an einer Bestandsaufnahme und einer Befragung der Unternehmen, was sie sich für den Standort wünschen. In erster Linie will sich Behrens ein Netzwerk aufbauen und dabei eng mit den Nachbarkommunen, etwa mit Barsinghausen, wo es auch einen Wirtschaftsförderer gibt, zusammenarbeiten. Ebenso wie die Stadt nach möglichen Bauflächen suche, suche sie nach neuen Gewerbegebieten, sagt Behrens. Um eine aussagekräftige Grundlage zu haben – auch für die Gewinnung neuer Firmen – sei ein Einzelhandelskonzept sehr sinnvoll, so Behrens. Doch das liegt seit einiger Zeit auf Eis.

Fachwissen bringt Behrens mit. Er hat an der Uni Hannover seinen Master in Wirtschaftsgeografie absolviert und hat dort bei der Forschungs- und Technologiekontaktstelle gearbeitet. Zudem hat er eine Ausbildung als Industriekaufmann absolviert.



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