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Springe: Arbeitslosigkeit geht weiter zurück

Der Trend auf dem Arbeitsmarkt bleibt positiv. Die Arbeitslosigkeit hat sich von Februar auf März um 57 auf 891 Personenverringert. Das waren 82 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Experten warnen nun vor akutem Fachkräftemangel.

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Mischer

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im März 6,1 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 6,7 Prozent. Dabei meldeten sich 194 Personen neu oder erneut arbeitslos, eine mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 251 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 27 mehr als in Vorjahr. Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 719 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 78 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 648 Abmeldungen von Arbeitslosen (+51). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im März geringfügig gestiegen, und zwar um 1 auf 288. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 80 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im März 80 neue Stellen,12 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 242 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 80.

Laut Angaben der Arbeitsagentur wird die Nachfrage nach Fachkräften immer größer. Der Druck wächst: „Immer weniger Fachkräfte sind arbeitslos und wollen nicht unbedingt die Stelle wechseln. Die Fachkräfteauswahl ist eingeschränkt“, betont Holger Habenicht Pressesprecher der Agentur für Arbeit Hannover.

Mit dem Effekt, dass die Stellen nicht zum Termin besetzt werden könnten. Insgesamt mach die Arbeitsagentur einen weiterhin steigenden Stellenbedarf in gewerblich-technischen Berufen aus. Auch in der Gastronomie wird eine anhaltend hohe Nachfrage nach Stellen gesehen. Die Nachfrage nach examinierten Pflegekräften im Alten- und Krankenpflegebereich ist laut der Arbeitsmarkt-Experten ebenso hoch. Auch ungelernte Kräfte hätten gute Chancen.

Positive Nachrichten auch vom Ausbildungsmarkt: Das Angebot an Ausbildungsstellen ist demnach sehr hoch. Bewerber und Bewerber hätten in allen Branchen gute Chancen. Im Umkehrschluss sei absehbar, dass nicht jeder Ausbildungsbetrieb einen Auszubildenden finden werde.

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