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Spiegel: Miersch als SPD-Fraktionschef im Bundestag gehandelt

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete ist als Nachfolger von SPD-Bundestags-Fraktionschef Rolf Mützenich im Gespräch, sollte der 2023 aufhören. Das berichtet der "Spiegel". Miersch vertritt Springe im Bundestag und ist dort momentan Mützenichs Stellvertreter.

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Die Personalie ist Teil eines Artikels über Mützenichs Gemütslage als Fraktionschef. Dort heißt es, in der Partei sei es ein "offenes Geheimnis", dass Miersch eines Tages als Nachfolger für Mützenich bereitstehe. Letzterer war nach der Bundestagswahl im September mit 97 Prozent der Stimmen erneut an die Spitze der SPD-Fraktion gewählt worden.

Miersch mit "großem Machtfaktor"

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Umweltpolitiker Miersch, mit 53 Jahren knapp zehn Jahre jünger als Mützenich, steht schon seit Jahren an der Spitze der "Parlamentarischen Linken" innerhalb der Fraktion: Laut "Spiegel" mit 95 Mitgliedern inzwischen die größte Strömung, "ein großer Machtfaktor", heißt es in dem Artikel. Doch auch mit anderen Flügeln komme Miersch zurecht.

Der "Spiegel" beschreibt Miersch als inhaltlich und rhetorsich "aggressiver" als Mützenich - und als "Ideallösung", um Bundeskanzler Olaf Scholz vonseiten der Fraktion "etwas entgegenzusetzen". Miersch wolle Mützenich aber auch nicht stürzen. "Also wartet er ab. Mierschs Problem ist, dass er schon lange wartet. So lange, dass manche sich fragen, ob er den Sprung überhaupt jemals schafft. Wenn man so will, ist auch er in einer Art Schwebezustand", schreibt der Spiegel.

Es ist nicht das erste Amt, für das Miersch öffentlich gehandelt wird: Nach der Bundestagswahl 2017 war er lange als Minister im Gespräch - für verschiedene Ressorts. Der NDZ sagte er danach: "Das war schon skurill". 

Miersch vertritt den heimischen Bundestagswahlkreis Hannover-Land II, zu dem Springe gehört, seit 2005 im Bundestag - und solange holte er auch jeweils das Direktmandat.




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