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SPD Völksen: Kinderbetreuung geht vor

VÖLKSEN. Kinderbetreuung gehe vor: Bevor der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses diskutiert wird, müsse in Völksen zunächst für ausreichend Betreuungsplätze gesorgt werden. Darin waren sich die SPD-Abteilung beim Neujahrsempfang einig.

Der Ortsvereinsvorsitzende Volker Beßling macht beim SPD-Neujahrsempfang auf fehlende Betreuungsplätze aufmerksam. FOTO: SZABO

Autor:

Patricia Szabo

Rund 50 Mitglieder und Gäste trafen sich zum diesjährigen SPD-Neujahrsempfang im Gemeindehaus. SPD-Ortsvereinsvorsitzende Volker Beßling, begrüßte die Gäste und machte darauf aufmerksam, dass Springe nicht genügend Betreuungsplätze habe. Beßling sei zwar bewusst, dass Völksen ein neues Feuerwehrgerätehaus benötige, die Kinder haben erst mal Vorrang, betonte er in seinen Grußworten. Beßling konnte aber auch Positives berichten: „Die SPD Völksen stellt im Oktober dieses Jahres seit 50 Jahren den Bürgermeister“, verkündete er stolz.

Für reichlich Gesprächsstoff sorgte die historische Fahne der SPD, die Harald Klotz (FDP) zufällig auf dem Dachboden seines vor einigen Jahren gekauften Hauses fand. Dieser gab die Fahne an seinen Arbeitskollegen und Namensvetter Arno Klotz weiter, der sie nun während des Neujahrsempfangs den Genossen überreichte.

„Meinen Recherchen nach müsse sie aus den 50ern Jahren stammen“, sagte Arno Klotz, der mit Harald weder verwandt noch verschwägert ist.

Der genaue Verbleib der SPD-Parteifahne und die Fragen, warum sie rund 70 Jahre unentdeckt blieb, konnte allerdings noch nicht geklärt werden. Der Ortsbürgermeister Andreas Wietstock möchte eigenen Angaben nach über die Vorgeschichte recherchieren und bei alteingesessenen Einwohnern nachfragen.

Zum Schluss informierte der Regionsabgeordnete Eberhard Brezski über die aktuelle Situation bei Regiobus. Anders als vielfach behauptet, gäbe es zur Standortfrage des neuen Betriebshofes noch „keinerlei strukturelle Entscheidung“, sagte er. „Die Entscheidung befindet sich noch im Diskussionsprozess“, so Brezski und bezeichnete die Situation als ein „Unding“. Brezski steht eigenen Angaben nach fest entschlossen hinter dem Standort Eldagsen.

Auch der Rettungsdienst wurde neu ausgeschrieben, berichtete Brezski. Für das DRK in Springe ändere sich jedoch nichts. „Die Strukturen bleiben erhalten.“



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