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Konflikt bei den Springer Christdemokraten: Fraktion will Hische und Baxmann unterstützen

Sondersitzung: CDU gibt sich zugeknöpft

Springe (zett). Nach der gestrigen Sondersitzung der CDU-Fraktion zum Streit zwischen Bürgermeister Jörg-Roger Hische und Fraktionschef Wilfried Baxmann (NDZ berichtete) geben sich die Christdemokraten in einer Pressemitteilung recht zugeknöpft.


Die Fraktion habe sich darauf geeinigt, Hische und ihn selbst unterstützen zu wollen, teilte Baxmann mit. Gemeinsam mit der Partei wolle man jetzt an einer „einvernehmlichen Lösung“ arbeiten. Außerdem verurteilten er und seine Mitstreiter, dass der über einen internen E-Mail-Verteiler eskalierte Konflikt an die Öffentlichkeit geraten sei. Auf Nachfrage ergänzte Baxmann lediglich, er selbst unterstütze Hische ebenfalls – „ich bin auch ein Mitglied der Fraktion.“

Hische hatte dem Fraktionschef eine „häufig arrogante und belehrende, zuweilen aggressive und beleidigende Art“ vorgeworfen. Der Konflikt war für den Verwaltungschef unter anderem Auslöser, einen Verzicht auf eine erneute Bürgermeisterkandidatur für die CDU in Erwägung zu ziehen – auch, weil Baxmann nach Aussage von Hische „einen anderen Kandidaten mit Wirtschaftsverstand aufstellen möchte.“ Darüber, wie genau die Springer Union weiter mit der Situation umgehen will, machte Baxmann keine Angaben. Auch seine Stellvertreter Anette Henkels und Jürgen Kohlenberg waren gestern nicht für eine Stellungnahme erreichbar.



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