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Neuverschuldung steigt auf knapp 6,5 Millionen Euro

So wächst das Finanzloch

Springe. Wie viel Geld ist da – und wofür gibt Springe es aus? Wenn sich am Donnerstag der Rat zur letzten Sitzung des Jahres trifft, dann geht es um den Haushalt für 2016. Aber nicht nur darum. Ein Überblick.

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VON CHRISTIAN ZETT

DAS GELD

Reicht nicht. Schon bei der Präsentation des Haushalts gingen die Fachleute im Rathaus von einem Finanzloch in Höhe von knapp 5 Millionen Euro aus. Die Politik legte während der Beratungen noch mal nach: Allein eine Million Euro steht nun für Investitionen in Sachen Flüchtlingsunterkünfte zur Verfügung. Weitere 200 000 Euro packten die Ratsfraktionen für Gebäude- und Grundstückseinkäufe in den Topf. Und: Ein eigener Wirtschaftsförderer im Rathaus soll mehr Firmen in die Stadt bringen. Einen langfristigen Spareffekt sollen neue Fotovoltaikanlagen auf dem Hallenbad und dem zu bauenden Feuerwehrhaus Bennigsen einbringen. Gesamtkosten: 280 000 Euro.

FEUERWEHR

Eine ganze Reihe zukunftsweisende und nicht ganz günstige Entscheidungen in Sachen Feuerwehr stehen an. Größter Brocken ist sicherlich der lange geplante Neubau des Bennigser Gerätehauses auf dem Festplatz. Kosten: 1,2 Millionen Euro. Die Politik soll außerdem die im Vorjahr beschlossene Anschaffung für mehrere neue Fahrzeuge zurücknehmen. Stattdessen soll ein Entwicklungsplan kommen, der Grundsätzliches zu Standorten, Gerätehäusern und Fahrzeugen klärt. 150 000 Euro will die CDU in den kommenden Jahren ausgeben, um die Wehren attraktiver für neue Mitglieder zu machen. Zunächst soll auch da ein Konzept her.

IGS

Regel 1: Die IGS ist, wie vorher, am Schulzentrum Nord. Regel 2: Die Verwaltung soll da weiterplanen. So kann man nach einer monatelangen Hängepartie mit Debatten und Gutachten den Beschluss zusammenfassen, den die Politik heute Abend fassen soll. Danach wird es teuer – etwa 8 Millionen Euro fließen für den Umbau ins SZ Nord.

ABWASSER

Gute Nachricht für die Bürger: Die Abwasser-Gebühren sollen noch einmal sinken, weil die Stadt mehr Einnahmen verzeichnet hat.

SPORTSTÄTTENGEBÜHR

Die Debatte dürfte auch nach heute Abend noch kein Ende haben: Die Stadt will nach dem verlorenen Rechtsstreit gegen den TTC Springe ihre Sportstättengebühr kurzerhand in ein Entgelt umwandeln – und die Vereine so zu Mietern machen. Vielen Sportlern stinkt die Regelung nach wie vor: Gerade in kleinen Hallen fühlt man sich benachteiligt, weil dort die gleichen Gebühren fällig werden wie in größeren.

BÜRGERBÜRO Sollen bürgernahe Angebote wie das Meldeamt oder die Kfz-Zulassung zentral ins Alte Rathaus ziehen? Der Rat soll das Projekt Bürgerbüro offiziell beschließen – und mit ihm 300 000 Euro für den Aus- und Umbau im kommenden Jahr.

Die Ratssitzung am Donnerstag ist öffentlich. Sie beginnt um 18 Uhr in der Aula des Schulzentrums Süd.

Hier soll weitergeplant werden: Die IGS bleibt am Schulzentrum Nord.

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