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So könnte der neue Bahnhof aussehen

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VON CHRISTIAN ZETT

Dabei hat sich auch die aktuelle Lieblingsvariante der Planer vom Berliner Büro „Bahnstadt“ herauskristallisiert: Sie sieht wie berichtet den Zugang zum Gleis direkt vom Bahnübergang aus vor. Dazu kommt der Bahnhofsvorplatz, der sich auf der Seite des Friedhofs befinden soll. Vorstellbar sind hier zahlreiche Fahrradstellplätze und ein Wendehammer für Autofahrer, die jemanden zum Bahnhof bringen oder abholen möchten.

Ein weiterer Zugang soll – zumindest in Fahrtrichtung Hameln – von der Wolfstalstraße aus angelegt werden. Eine ebenfalls diskutierte Brücke, um auch die andere Gleisseite von dort zu erschließen, hält Planer Roland Neumann für zu teuer – beziehungsweise kaum förderfähig: „Das müsste die Stadt dann mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit selbst bezahlen.“ Kostenschätzung: 900 000 Euro.

Geschwinders Kollegin Inga Inga Hautau hatte im Planungsausschuss an die Ziele des schon seit Expo-Zeiten immer wieder diskutierten Haltepunkts erinnert: Es gehe darum, diesen Bereich der Kernstadt für die Anwohner besser zu erschließen – und Verkehrsströme zum bestehenden Bahnhof zu vermeiden. Auch das Wohnen an der Schiene solle gefördert werden.

An einer kleinen Szene im Ausschuss wurde deutlich, wie sehr das Thema Teile der Politik spaltet und kurz vor der Kommunalwahl auch emotionalisiert: Als der Ausschussvorsitzende (und Kernstadt-Bürgermeister) Carsten Marock (SPD) begann, für den Bahnhof zu werben, beschwerte sich Ulrich Kalinowski (CDU), ausgewiesener Bahnhofsgegner: Eine solche klare Positionierung sei für einen Ausschussvorsitzenden „nicht angebracht“, mahnte der Christdemokrat. Und bekam wiederum von SPD-Ratsherr René Bennecke die Retourkutsche: „In anderen Ausschüssen machen das die Vorsitzenden laufend...“



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