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So geht’s mit der Deisterpforte weiter

SPRINGE. Was viele schon befürchtet haben, ist nun bittere Wahrheit: Die Deisterpforte in Springe wird in diesem Jahr nicht eröffnet.

Die Arbeiten sind in den vergangenen Monaten nur schleppend vorangegangen, räumt Besitzer Lange ein. FOTO: MISCHER
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Saskia Helmbrecht Redakteurin zur Autorenseite

„Wenn alles gut läuft, kann das Restaurant nächstes Jahr an den Start gehen“, sagt Besitzer Folker Lange.

Genau vor einem Jahr ist Lange, Chef des Völksener Unternehmens Fritz Lange, mit seinen Plänen an die Öffentlichkeit gegangen und hat sich als Käufer zu erkennen gegeben. Vor zwölf Monaten habe er nicht ahnen können, dass die Traditionsgaststätte auch nach einem Jahr umfangreicher Bauarbeiten immer noch nicht eröffnet werden kann. Nach und nach seien während der Sanierung aber immer neue bauliche Probleme und Überraschungen aufgetaucht.

Wie berichtet, gab es kein Fundament mehr, sämtliche Anschlüsse mussten neu verlegt und das Dach erneuert werden. Neben neuen Heizungen und Sanitäranlagen mussten zahlreiche marode Balken ersetzt werden, die aufgrund des Wasserproblems weggegammelt waren – auch eine Drainage wurde verlegt.

„Vieles wurde erst während der Arbeiten gefunden.“ Er räumt ein, dass es in den vergangenen Monaten „eher schleppend“ vorangegangen sei. „Aber: Es wird bald weitergehen. Die Lust habe ich nicht verloren.“ Die Erstellung eines Brandschutzkonzepts sei immerhin erledigt. „Früher musste man sich da gar keine Gedanken machen.“ Trotz aller baulichen Herausforderungen sei er optimistisch, dass das Restaurant 2019 öffnen wird – die Pension allerdings noch nicht. „Ich hätte gern alles fertig und es ist ja auch nicht schön, wenn man isst und nebenher die Monteure durch den Raum laufen.“

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