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Sitzungsmarathon in Springe – sogar freitags wird getagt

SPRINGE. 20 politische Sitzungen an 29 Tagen: Die Mitglieder der neuen Ortsräte und des Stadtrates haben im nächsten Monat viel vor sich. Die Terminfülle führt dazu, dass es sogar Beratungen am Freitagabend gibt – bislang undenkbar.

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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite
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„Das ist der Not geschuldet. Und es soll eine Ausnahme bleiben“, entschuldigt Kernstadt-Ortsbürgermeister Uwe Lampe, warum er für Freitag, 11. Februar, auf 18 Uhr in die OHG-Aula eingeladen hat. Der Ortsrat tagt üblicherweise mittwochs. „Da haben wir aber keinen passenden Versammlungsraum gefunden.“ Der Saal des Alten Rathauses ist so klein, dass dort – unter Corona-Auflagen – kaum Zuhörer Platz nehmen können. Lampe: „Wir möchten aber so viel Publikum wie möglich haben.“

Ballung der Sitzungen ist Spätfolge der Kommunalwahl

Der Ortsrat weicht deshalb ins OHG aus. Dort tagen jedoch auch alle Fachausschüsse. Und Sitzungen am Montag sind schwierig, weil da die Stadtratsfraktionen ihre internen Beratungen abhalten. „Also blieb nur noch ein Freitag“, sagt Lampe – wohlwissend, dass dieser Termin mindestens für den Protokollführer der Stadtverwaltung unglücklich ist.

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Die Springer sind nicht die einzigen, die auf einen Freitag rutschen: Der Ortsrat Lüdersen folgt am 18. Februar in der örtlichen Bergdorfhalle. Dass sich die politischen Sitzungen im Februar und Anfang März so ballen, ist eine Spätfolge der Kommunalwahlen im Herbst 2021. Durch das Neubesetzen der Gremien kann der Haushaltsplan erst jetzt diskutiert werden – viel Zeit bleibt dafür allerdings nicht mehr.




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