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Jetzt ist es amtlich: Katrin Härtel (41) wird städtische Klimaschutzmanagerin

Sie ist die neue Frau für die Umwelt

Springe (ric). Am Dienstag hat sie unterschrieben, am 2. Januar hat sie ihren ersten Arbeitstag in der Verwaltung: Die neue Klimaschutzmanagerin der Stadt heißt Katrin Härtel.

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Im Planungs- und Umweltausschuss stellte sich die gebürtige Hildesheimerin erstmals der Öffentlichkeit vor. Die 41-Jährige erlernte zunächst in einer Ausbildung das Handwerk als „Tischlerin mit ökologischem Hintergrund“, dann studierte sie Architektur. Mit dem Diplom in der Tasche arbeitete Härtel in diversen Büros, widmete sich etwa dem Bereich Altbausanierung.

32 Interessierte hatten sich auf die Stellenausschreibung gemeldet, sechs Bewerber durften sich persönlich vorstellen. „Frau Härtel hat uns überzeugt“, sagte der Erste Stadtrat Hermann Aden. Eines der ausschlaggebenden Argumente dürfte wohl auch die Tatsache sein, dass die Völksenerin im Bereich Klimaschutz mit gutem Beispiel vorangeht: Sie lebt mit ihrer Familie seit fünf Jahren in einem Passivhaus im Gebiet Wachlange II. „Mit Fotovoltaik- und Solaranlagen auf dem Dach produzieren wir mehr Energie, als wir benötigen.“ Vor drei Jahren konnten sich Besucher beim Tag des Passivhauses selbst ein Bild bei Familie Härtel machen.

Die Stelle ist auf 20 Wochenstunden angelegt und auf drei Jahre befristet, 85 Prozent der Personalkosten werden vom Bund gefördert. Zu den Aufgaben der Klimaschutzmanagerin zählen die Bereiche Beratung, Verkehr, Mobilität sowie das Energiesparen an Schulen.



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