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Sicherer Schulweg in Springe: Stadt verteilt Knöllchen

SPRINGE. Seit dem Frühjahr durften Eltern auf den Gehwegen rund um die Grundschule Hinter der Burg und die Kita „Rote Schule“ ihre Autos abstellen. Eine Ausnahme-Regel, die jetzt wieder wegfällt: Vier Wochen lang hat die Stadt Falschparker freundlich ermahnt, ab nächstem Montag verteilt sie Knöllchen.

„Nach den Ferien werden wir verstärkt kontrollieren“: Autofahrer, die auf dem Gehweg in der Völksener Straße halten, haben zuletzt von Julian Kiesewetter eine freundliche Verwarnung erhalten. Ab Montag werden Knöllchen fällig. Foto: Scheffler
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

„Auf Gehwegen ist das Parken grundsätzlich nicht erlaubt“, klärt Julian Kiesewetter auf, der sich im Springer Rathaus um Verkehrsordnungswidrigkeitsverfahren kümmert, „es sei denn, dort hängen Schilder, die etwas anderes aussagen“. Das war in der Nähe der Grundschule und der Kita „Rote Schule“ mehrere Monate so. Während der Sanierung der Fünfhausenstraße entfielen die Parkbuchten in der Straße Hinter der Burg. Stattdessen gab es die Ausweich-Flächen.

Seit Anfang September ist die Fünfhausenstraße wieder frei – und damit auch der Parkstreifen direkt vor Grundschule und Kita. Das wirkt sich auch auf die „Behelfs-Haltestellen“ in den Nebenstraßen aus: Wer hier noch immer hält, bekommt eine freundliche Ermahnung von der Stadt. „Sie parken nicht ordnungsgemäß. Achten Sie bitte künftig auf Verkehrszeichen beziehungsweise auf Stellplatzmarkierungen, da sie anderenfalls mit einer kostenpflichtigen Verwarnung rechnen müssen“, heißt es auf den gelben Zetteln.

Nach den Herbstferien macht die Stadt ernst. Wer uneinsichtig bleibt, erhält ein Knöllchen – und damit eine Zahlungsaufforderung in Höhe von 20 Euro. „Wir werden verstärkt kontrollieren“, kündigt Kiesewetter an. Schließlich vertragen sich ein sicherer Schulweg und ein zugeparkter Bürgersteig kaum. Während der Fünfhausenstraßen-Sanierung musste der Parkstreifen vor der Grundschule gesperrt werden, damit dort ausreichend Platz für Busse war. Die Straße ist lediglich 5,75 Meter breit, die Linienbusse brauchen im Begegnungsverkehr aber sechs Meter.

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