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Senioren: Schwerer Weg zur Tafel

SPRINGE. Gegen den Trend: Während bundesweit die Zahl der Senioren, die auf die Hilfe der Tafel angewiesen sind, sich fast verdoppelt hat, stagniert die Zahl in Springe.

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Genaue Zahlen liegen dem Vorsitzenden Uwe Lampe zwar noch nicht vor – aber tendenziell hat die Zahl der Senioren bei der Tafel eher abgenommen. Dabei betont Lampe, dass der Bedarf eigentlich da sei – und wachse. Allerdings gibt es bei den älteren Bedürftigen offenbar zwei große Probleme, die sie daran hindern, zur Tafel zu gehen und sogenannte Kunden zu werden.

„Viele ältere Menschen sind mobilitätseingeschränkt“ – und könnten die Lebensmittelausgabe demzufolge nicht ohne Weiteres erreichen. In solchen Fällen, hofft Lampe, könnten Nachbarn oder Freunde beauftragt werden und die Ware für die Senioren abholen: „Da finden sich Mittel und Wege.“ Wäre da nicht ein zweites Problem. Nämlich das, dass viele ältere Menschen Berührungsängste mit Hilfsorganisationen wie der Tafel haben: „Da gibt es noch Reflexe – und unsere Hilfe wäre das Letzte, das sie annehmen.“ In dem Fall, so hofft Lampe, könne die persönliche Ansprache die Hemmschwellen abbauen. „Das ist die Herausforderung für uns. Wenn wir diese Menschen erreichen können, dann ist das gut.“ rtm



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