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Laut Unternehmen gibt es bereits jetzt Surfgeschwindigkeiten von 50 MBit / Studie der Region ergibt anderes Bild

Schnelles Internet: Telekom sieht keinen Handlungsbedarf

Springe. Schnelles Internet ade: Die Telekom sieht bei der Netzinfrastruktur in Springe keinen akuten Handlungsbedarf. „Springe ist gut versorgt“, sagt eine Sprecherin des Konzerns. In Teilen der Stadt stünden Bandbreiten von bis zu 50 MBit zur Verfügung.

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Ralf T. Mischer Redakteur zur Autorenseite

Diese Information widerspricht deutlich einer aktuellen Studie, welche die Region in Auftrag gegeben hat. Demnach werden in der Kernstadt und einigen Ortsteilen, dort wo bereits Glasfaserleitungen verlegt sind, maximal 16 MBit erreicht. Durch günstige technische Aufwertungen ließen sich dort problemlos bis zu 30 MBit erreichen, heißt es in der Studie, die ein unabhängiges Ingenieurbüro erstellt hat.

Von 50 MBit, die laut Telekom-Sprecherin bereits jetzt verfügbar sein sollen, ist in der Studie, die regionsweit die Surfgeschwindigkeit untersucht hat, nichts zu lesen.

In der Untersuchung wird der Stadt deshalb empfohlen, dass sie Kontakt mit der Telekom aufnimmt und das Unternehmen bittet, die Technik in den Verteilerkästen auf den neusten Stand zu bringen. Geschwindigkeiten von bis zu 30 MBit seien dann möglich. Das ist knapp doppelt so schnell, wie die bisher verfügbare maximale Surfgeschwindigkeit. Dass sich technisch etwas ändern muss, streitet die Telekom ab: „Die in Springe vorhandenen technischen Leitungen und technischen Einrichtungen entsprechen den aktuellen Standards und sind völlig in Ordnung“, betont die Sprecherin auf Anfrage.

Sie räumt aber auch ein, dass „der Hunger nach Bandbreite ungebrochen“ sei. Deshalb optimiere die Telekom ihr Netz „bedarfsgerecht“. Und dann räumt die Sprecherin doch noch ein, dass eventuell doch Modernisierungsbedarf besteht. „Deshalb prüfen wir derzeit auch die Infrastruktur in Springe.“ Weiterer Ausbau und die Modernisierung hingen „natürlich auch von wirtschaftlichen Faktoren ab“.

Zuletzt hatte die Politik in Springe über alle Parteigrenzen hinweg den Konzern einhellig zum Handeln aufgefordert.



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