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Wetter spielt dem Kulturmarkt Streiche / Kunsthandwerk, Musik und Shows locken

Schnee, Matsch – und doch ein tolles Programm

Springe. Obwohl das Wetter dem Kulturmarkt zusetzte, strömten die Besucher an drei Tagen scharenweise zum Jagdschloss. Besonders gestern – als der Schnee der Frühlingssonne wich – war der Andrang riesig.

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Und so ging es am Ostermontag für die Besucher zunächst darum, einen Stellplatz für ihr Auto zu bekommen. Die L 416 wurde als zusätzlicher Parkraum missbraucht – so ging es beidseitig nur im Schritttempo voran. Schlau, wer seinen Wagen an der Harmsmühlenstraße stehen gelassen und den Pendelbus genommen hatte. Pech allerdings für jene, die ihre feinsten Feiertagsschuhe anhatten: Aufgeweicht von Schnee und Regen wurde das Jagdschlossgrün zur Matschwiese.

Allen Unwegsamkeiten zum Trotz bot sich den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm aus Showelementen, Musik, Kunsthandwerk und Kulinarischem. An 50 Ständen und Zelten konnten die Gäste jede Menge erleben. Im Kaisersaal machten Schmuckdesigner auf sich aufmerksam, es gab edles Porzellan zu bestaunen, orientalische Krüge zu kaufen und Ketten, Ringe und Tücher zu erstehen. Auf der Wiese gab es Kräuter- und Winzerbuden, sogar Händler mit schwedischer Lakritze und österreichischem Bergkäse im Angebot, einen Hutsalon, Gartenkeramik. Allein der „Thüringer-Ritterorden – die Ritter der Löwen“ war mit einer regelrechten Zeltstadt vertreten. Die zwei Dutzend Männer und Frauen vermittelten Einblicke in das mittelalterliche Leben. Im Mittelpunkt standen Schaukämpfe mit Schwertern und Äxten – dargeboten auf humorvolle Weise. Der Ritterorden strebt bei seinen Darstellungen einen Konsens zwischen damaliger Realität und heutiger Fantasie an.

Das musikalische Angebot wurde auch durch Alex Palomino bereichert, der traditionelle Stücke aus Latein- und Südamerika auf klassischen Instrumenten der Indios und Ureinwohner präsentierte. Das Salonquartett SA-SA-QU entführte in die Goldenen Zwanziger: mit Swing, vom Ensemble selbst arrangiert und stilvoll inszeniert.

Als der Nordzauberer seine Tricks vollführte, scharrten sich kleine und große Besucher um ihn – vielleicht auch wegen seines unkonventionellen Humors. Auf Angebotsqualität setzten ebenso Kunst und Handwerk, was Anregungen für den Hausgarten ebenso betraf, wie auch anspruchsvolle Schöpfungen für den Kunstliebhaber.si/ric



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