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Steinbrücks Kompetenzteam-Mitglied Klaus Wiesehügel besucht die HVHS Springe

Schattenminister in der Stadt des Lichts

Springe. Über hohen politischen Besuch durfte sich gestern das Team der Heimvolkshochschule Springe freuen. Zu Gast war Klaus Wiesehügel, Vorsitzender der Gewerkschaft IG Bau und Mitglied des Kompetenzteams von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Gemeinsam mit Bundestagsmitglied Matthias Miersch und Lokalpolitikern der Sozialdemokraten ließ sich der Schattenminister für Arbeit und Soziales durch den Komplex an der Kurt-Schumacher-Straße führen.

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Autor:

Volker Behner

Miersch erklärte den besonderen Hintergrund des Treffens: „Die Heimvolkshochschule Springe wird zu gleichen Teilen von Sozialdemokraten und Gewerkschaften getragen.“ Wiesehügel repräsentiere den Diskurs zwischen beiden Lagern wie kein zweiter Politiker, sagte der Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Region Hannover. Am runden Tisch schwor der Ehrengast die Springer Genossen Katrin Kreipe, Eberhard Brezski, Helmut Kürsten und Wolfgang Klemmt auf die Zielgerade des Bundestagswahlkampfes ein: „Das öffentliche Klima können wir nicht beeinflussen; die Stärken der Sozialdemokraten liegen im direkten Austausch mit den Bürgern“, sagte Wiesehügel. Die SPD sei die Partei mit der größten Mitgliederzahl und könne so vor Ort in den Kommunen noch einiges bewegen, versicherte er.

Angesprochen auf seine Nominierung für Steinbrücks Kompetenzteam gestand Wiesehügel: „Davon wurde ich völlig überrascht — und meine Frau ist bis heute dagegen, dass ich mitmache.“ Als der Kanzlerkandidat bei ihm angerufen habe, um die Entscheidung mitzuteilen, habe er zunächst an einen Scherz geglaubt: „Ich dachte, es sei irgend so ein Stimmenimitator am anderen Ende der Leitung“, erzählte er.

An dem kürzlich präsentierten 100-Tage-Plan Steinbrücks hat Wiesehügel maßgeblich mitgearbeitet. Aufgrund der „vielen positiven Reaktionen“ auf das TV-Kanzlerduell zeigte er sich überzeugt von der Chance auf Bodengewinn für die SPD: „Zum Beispiel war da der Brief eines CDU-Stammwählers, der es nicht mehr ertragen konnte, wie die Regierung die Bundesrepublik ohne jedes Konzept einfach so weiter verwaltet und deshalb seine Stimme Peer Steinbrück geben wollte“, erzählte Wiesehügel. Auch Matthias Miersch, der wieder für den Wahlkreis Hannover Land II kandidieren wird, gab sich optimistisch: „Das TV-Duell hat den Menschen die Unterschiede in den Wahlprogrammen der Parteien vor Augen geführt und ihnen gezeigt, dass es am 22. September wirklich um etwas geht.“

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