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Richtfest für das Dach der neuen Turnhalle im Papenwinkel

SPRINGE. Rechtzeitig vor dem Winteranfang konnte das Dach der Turnhalle des Landheims der Tellkampfschule verschlossen werden. Am Freitag wurde Richtfest gefeiert.

Paul Simons, Vorsitzender des Trägervereins, ist zuversichtlich, dass schon in der zweiten Januar-Hälfte die Gäste des Hauses die Halle nutzen. Tellkampf-Schulleiterin Katharina Badenhop (dritte von links) freut sich darüber. FOTO: VOIGTMANN

Autor

Horst Voigtmann Reporter

Dachdeckermeister Axel Sirucek stieg nach alter Sitte mit einem Schnapsglas auf das Gerüst und vollzog den Richtfestritus in Gedichtform, verbunden mit einem Schluck Hochprozentigem und dem Zerschmettern des Glases.

Paul Simons, der erste Vorsitzende des Trägervereins des Landheims Tellkampfschule ist zufrieden mit dem Stand der Sanierung. In den nächsten Tagen werden die bereits gelieferten Fenster eingebaut und die übrigen Gewerke werden Zug um Zug nach einem ausgeklügelten Terminplan von Springer Firmen erledigt. Bei der Bauplanung hatte er Unterstützung von Bauingenieur Bernd Zimmermann, der seit mehreren Jahren dem Landheim seine fachliche Unterstützung zur Verfügung stellt.

Die Gesamtkosten von etwa 290 000 Euro für den Bau und rund 50 000 Euro für die Inneneinrichtung – eine Kletterwand, Tore, Basketballkörbe und Ähnliches sowie eine Bühne und die dazugehörige Bühneneinrichtung – werden durch Eigenleistungen, Spenden und ein Baudarlehen über zwanzig Jahre finanziert. Außerdem hat der Paritätische Wohlfahrtsverband 10 000 Euro bewilligt und das Land Niedersachsen gibt 20 000 Euro als Zuschuss.

Schulleiterin Katharina Badenhop freut sich, dass das Landheim als außerschulischer Bildungsort zur Verfügung steht und durch die Halle noch attraktiver wird. „Wir sind jetzt Umweltschule und wollen verstärkt Nachhaltigkeitsprojekte anbieten. Hier können die Schüler Natur erleben. Ich unterrichte Musik und könnte mir auch vorstellen, hier ein Konzert mit Schülern anzubieten.“ Ebenso seien Vorbereitungen auf Theateraufführungen denkbar. „Wir wären froh, wenn wir von außerhalb noch ein paar Spenden bekämen. Das wäre für uns auch ein Zeichen der Anerkennung, dass dieses Haus erhalten bleibt und sogar schwarze Zahlen schreibt.“ Das sei „etwas ganz Besonderes für ein Schullandheim“.

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