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RFG richtet Fahrturnier in Alvesrode aus

ALVESRODE. „Hoch auf dem gelben Wagen, sitz ich beim Schwager vorn!“ Dass dieses alte Volkslied immer noch Bestand hat, davon konnten sich jetzt die vielen Gäste und fachkundigen Zuschauer beim Fahrturnier auf dem Gelände der Reit- und Fahrgemeinschaft Alvesrode (RFG) überzeugen.

Pia Bernecker passierte den Parcours mit ihrer Mutter Mona als Beifahrerin fehlerfrei. Phillip Schröder stellt sich mit Beifahrerin Gabi Huxmann dem Wettbewerb (kleines Bild oben). Zahlreiche Besucher waren gekommen, um sich das Spektakel anzuschauen

Autor:

Reinhold Krause

55 Teilnehmer aus ganz Niedersachsen hatten sich für das Turnier gemeldet und waren mit ihren Kutschen und Vierbeinern erschienen. Fahrer aus Cuxhaven, Zeven, Wolfenbüttel sowie aus Göttingen und Buchholz in der Nordheide stellten sich beim Turnier dem Votum der Punktrichter.

Eingeladen hatte die RFG zum Turnier mit Prüfungen in den Klassen E (Einsteiger) und A (Anfänger der höheren Kategorie) in Dressur- und Hindernisfahrten (Kegelparcours). Pünktlich um sieben Uhr starteten die ersten Gespanne und absolvierten die festgelegte Dressur. Das Klassement unterscheidet in Fahrponys und Fahrpferde sowie in Ein- und Zweispänner. Zudem wurde am Vormittag ein Dressurfahrwettbewerb für Ein- und Zweispänner Pony/Pferde ausgetragen – gemäß der vorgeschriebenen Wettbewerbsordnung, in der steht, dass die Tiere mindestens vier Jahre und älter sein müssen.

Ernst August Solle, Vorsitzender der RFG Alvesrode zeigte sich rundum zufrieden mit der Veranstaltung. Ein großes Helferteam stand ihm und dem Verein die ganze Zeit zur Seite. Allein beim Hindernisfahr-Wettbewerb mussten fast nach jedem Durchgang die Kegel im Abstand neu ausgerichtet und der jeweiligen Kutschenbreite angepasst werden.

Nicht jeder Durchgang gelang fehlerfrei und die Zuschauer fieberten mit, wenn die Ein- und Zweispänner im Galopp die engen Durchfahrten zwischen den Pylonen passierten. Die 17-jährige Pia Bernecker aus Burgdorf löste mit ihrer Fahrt durch die Kegel Jubel unter den Zuschauern aus. Mit ihrer Mutter Mona Bernecker als Beifahrerin passierte sie den Parcours fehlerfrei in einer nicht mehr einzuholenden Spitzenzeit von 99 Sekunden. Dabei stand nicht ein Fahrpferd an der Deichsel, sondern ein Pony, das mit 20 Jahren drei Jahre älter als seine Führerin ist.

Mit Jürgen Frohn und Lisa Schweinebarth von der RFG lag das Turnier in bewährten Händen. Unterstützt wurden sie dabei von der Parcourschefin Birte Sievers. Abwechselnd, immer im Zweierteam, wechselten sich die Wertungsrichter Maike Süß, Marie Luise Müller und Ralf Kleemann am Wertungstisch ab. Auch für das notwendige Drumherum hatte die RFG viel auf die Beine gestellt: Imbisswagen, Kuchenbuffet, Getränkestand. Tatkräftige Unterstützung leistete das DRK sowie Mitglieder der Alvesroder Ortsfeuerwehr.



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