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Regionspräsident Hauke Jagau tritt 2021 nicht mehr zur Wahl an

Hauke Jagau hört auf: Der SPD-Regionspräsident hat am Mittwoch bei einer Pressekonferenz erklärt, bei der Wahl 2021 nicht mehr anzutreten. Wer ihm als SPD-Kandidat folgt, ist noch offen.

Der 59-Jährige ist seit 2006 Regionspräsident und war zuletzt 2014 wiedergewählt worden. Er sei nicht amtsmüde, so Jagau - habe sich aber trotzdem gegen eine erneute Kandidatur entschieden.

Demnach habe sein Schritt vor allem private Gründe: Sein Amt habe zu einer "großen Unfreiheit in der Verfügbarkeit der übrigen Lebenszeit" geführt - und diese sei nun mal endlich. "Deshalb beabsichtige ich, mein Leben in Zukunft in ein anderes Gleichgewicht zu bringen", so Jagau. Er sorge sich, seinen eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht zu werden - wenn es etwa darum gehe, "nicht nur bei Schönwetter sichtbar zu sein".

Die Regions-SPD lobte Jagaus Arbeit in einer ersten Stellungnahme: Er habe "gerade in der Corona-Pandemie sein ganzes Können unter Beweis gestellt", so die Vorsitzende Claudia Schüßler. Als Parteivorstand werde man "unserer Aufgabe nachkommen und unserer Partei zeitnah eine Person vorschlagen, mit der wir in die Wahl des Regionspräsidenten ziehen werden".




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