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Ortsrat Völksen trifft zum letzten Mal in dieser Wahlperiode Entscheidungen

Region erteilt Signalanlage eine Absage

Völksen (col). Auf den Straßen in Völksen tut sich was. Der Ort bekommt zwar keine Signalanlage an der Feuerwehrausfahrt, dafür aber eine Sitzgruppe und Schutzgitter.

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Der Ortsrat hatte in seiner letzten Sitzung im März beantragt, eine Signalanlage an der Feuerwehrausfahrt an der Steinhauerstraße zu installieren – die Region erteilte ihm eine Absage. Als zuständiger Straßenbaulastträger sehe sie keinen Anlass, solch eine Anlage oder ein Schild aufzustellen. Die Begründung: Bei 20 bis 25 Feuerwehreinsätzen im Jahr sei eine derartige Warnanlage nicht erforderlich.

Dafür ergreift die Stadt eine auch im Tiefbauausschuss häufig diskutierte Schutzmaßnahme: Zur Absicherung von Ablaufwerken werden an fünf Stellen in Völksen Gitter angebracht. Bereits im kommenden Jahr sollen am Fahrkamp und am Bosselweg Gitter montiert werden, die restlichen 2013. Dabei liegen die Kosten für die ersten Arbeiten bei „deutlich unter 5 000 Euro“, erklärte Ortsbürgermeisterin Sigrid Hachmeister bei der letzten Sitzung des Ortsrats in alter Zusammensetzung. Heinrich Rodenberg wunderte sich über die Kosten: „Eine einfache Umrandung würde ja auch reichen.“ Unterstützung bekam er von Frank Unger: „Es ging zwar 40 Jahre lang gut aber wenn das nun sein soll…“

Was dem Ort jedoch fehle, sei ein Rastplatz – meint zumindest die CDU-Fraktion im Ortsrat Völksen und stellte am Dienstagabend einen entsprechenden Antrag. Zwei Bänke und ein Tisch sollen an der Ecke Alvesroder Straße/ Alte Springer Heerstraße aufgestellt werden. „An dem Platz bietet es sich an, seitdem die Papier- und Glascontainer abgebaut wurden“, sagt Unger. Momentan sehe die Stelle sehr kahl aus. Allerdings würden viele Radfahrer die Strecke nutzen und könnten dort eine Pause einlegen. „Genug Geld haben wir ja in der Kasse, oder wir sparen einfach ein Gitter ein“, scherzte Unger. Stadtverwaltungsmitarbeiter Dirk Lucasiewski teilte mit, dass der Betriebshof noch zwei rote Drahtgitterbänke habe, die zur Verfügung gestellt werden könnten.

Entsorger Aha wäre als Nutzer des Platzes zu einem Rückbau der Beton- zu einer Grünfläche verpflichtet gewesen. Die Stadt muss nun aufgrund der geänderten Verwendung auf ihren Anspruch verzichten.



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