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Weniger Platz und weniger Fahrkarten in den Fahrzeugen / Busverkehr läuft auch ab Montag normal

Regiobus kündigt „kleinere Einschränkungen“ an

Springe/Eldagsen. Der Fahrplan steht: An diesem Versprechen hält Regiobus nach dem Weihnachts-Großbrand fest. Trotzdem könne es auch nach dem Schulstart am Montag noch zu „kleineren Einschränkungen“ im Busverkehr rund um Springe kommen, heißt es.

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Weil die verbrannten 20 Linienbusse durch von Partnerfirmen geliehene und teils kleinere Fremdfahrzeuge ersetzt werden, könne es hin und wieder eng werden. Laut Ingo Schmidt, Regiobus-Betriebsleiter in Eldagsen, müssen Fahrgäste vereinzelt auch auf Zielanzeigen und Durchsagen in den Bussen verzichten. Darüber hinaus gebe es nicht in allen Bussen das gewohnte Fahrkartensortiment. Fahrgäste sollten stattdessen die Service- und Verkaufsstellen nutzen. Im Stadtgebiet zählen dazu die Reisebüros im Bahnhofsgebäude und an der Burgstraße, der Kiosk am Ebersberg, der Supermarkt in Gestorf und Haushaltswaren Neek in Bennigsen. Tickets gibt es außerdem über www.gvh.de und mit der App aufs Smartphone.

Betroffen von den Einschränkungen sind nach Angaben des Unternehmens nicht nur die Fahrten in Springe, Barsinghausen, Gehrden, Hemmingen, Pattensen, Ronnenberg und Wennigsen: Von Eldagsen werden auch die Linien 300 und 500 koordiniert, die direkt nach Hannover fahren.

Ab Montag sollen bis zu 30 der vom Feuer verschonten Fahrzeuge wieder von Eldagsen aus starten. 14 Busse nutzen ersatzweise den Betriebshof der üstra im Süden Hannovers (Mittelfeld). Auch von Firmensitzen mehrerer Subunternehmer aus starten Fahrzeuge in den Linienbetrieb.

Bei dem Feuer in der Nacht zum 26. Dezember waren auf dem Gelände des Betriebshofs in Eldagsen die Lackierhalle, die Waschhalle und die Abstellhalle vernichtet worden. 20 Linien- und drei Reisebusse gingen in Flammen auf. Seit Montag untersuchen Experten der Kriminalpolizei die Brandstelle nach der Unglücksursache. Bislang können hierzu jedoch noch keine genaueren Angaben gemacht werden.zett



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