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Blessuren stammen von Faustschlägen / Taxifahrer gibt Hinweis

Rechtsmediziner bestätigt: Tat war ein Raubüberfall

Springe (ric). Die Zweifel scheinen ausgeräumt: Der 52-jährige Hannoveraner, der am Wochenende in Springe schwerste Kopfverletzungen erlitten hatte (NDZ berichtete), soll tatsächlich Opfer eines Raubüberfalls geworden sein.

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Der Mann wurde jetzt von einem Rechtsmediziner untersucht. Dem Fachmann zufolge stammen die Blessuren wahrscheinlich nicht von einem Sturz, sondern sind durch Gewalteinwirkung in Form von Faustschlägen entstanden. Das Opfer kann sich nur schemenhaft an den Vorfall erinnern – nicht verwunderlich, da der Hannoveraner vorher ordentlich gezecht hatte. Nach dem ersten Zeugenaufruf meldete sich gestern ein Taxifahrer bei der Polizei. Er gab an, den Kumpel des Tatopfers nach Hause gebracht zu haben. „Dadurch können wir den Zeitpunkt des Überfalls jetzt eingrenzen“, sagt Hauptkommissar Joachim Eickmeyer. Demnach ereignete sich der Vorfall am Sonnabend zwischen 3.15 und 3.30 Uhr. Noch einmal waren die Ermittler daraufhin zum Bereich zwischen der Brandenburger Straße und dem Kurzen Ging gefahren. Spuren fanden sie allerdings nicht. Gestern Nachmittag dann entdeckte die Mutter des Betroffenen in ihrem Briefkasten das vermisste Portemonnaie ihres Sohnes – mit Papieren, aber ohne Geld.

Die Ermittler hoffen auf weitere Zeugenhinweise, um die Tat aufklären zu können. Eickmeyer fragt: „Wer hat etwas mitbekommen, wer hat vielleicht lautere Streitereien gehört? Wer hat die Geldbörse gefunden und eingeworfen?“ Hinweise werden an die -Nummer 05041/9429-0 erbeten.



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