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Rathaus-Neubau: Springfeld sieht historische Chance

SPRINGE. Seit der Gebietsreform 1974 hangle sich die Springer Stadtverwaltung von einem Provisorium zum nächsten, sagt Bürgermeister Christian Springfeld.

Der „neue“ Burghof und Museumsplatz aus der Vogelperspektive: Der Rathaus-Neubau soll am östlichen Rand des Museumshofs gebaut werden. Oben ist die Schulstraße zu sehen, links die Straße Auf dem Burghof. Das Rathaus befindet sich in der Mitte. Am unt
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Marita Scheffler Redakteurin zur Autorenseite

Weil die Räume im Rathaus auf dem Burghof nicht ausreichten, gab und gibt es wechselnde Außenstellen. „Jetzt stehen wir vor einer historischen Chance“, sagt der Verwaltungschef. „Springe könnte ein echtes Rathaus erhalten mit einem Bürger-Service, der seinen Namen verdient.“

Die Pläne für den Neubau auf dem Museumshof sind Donnerstagabend in einer nicht-öffentlichen Sitzung den Ratsmitgliedern sowie den städtischen Fachdienstleitern vorgestellt worden. Mitarbeiter des hannoverschen Architekturbüros SEP, das die Jury mit ihrem Entwurf überzeugt hatte, stellten ihre Visionen, mehrere Grafiken und zahlreiche Details vor.

Er könne nachvollziehen, dass viele Bürger auf den ersten Blick skeptisch seien, erklärte Springfeld vorab. Wer sich länger mit dem Thema beschäftige, werde aber feststellen, dass bei dem Sieger-Entwurf „wirklich alles aus einem Guss ist. Egal, wie ich es drehe und wende: Das ist für mich in jeder Hinsicht ein schlüssiges Gesamtkonzept“.

Der städtische Bau-Chef Jörg Klostermann hebt Details wie die neue Stellung der Remise hervor: Das historische Gebäude steht bislang eher unauffällig und für die Öffentlichkeit kaum zugänglich am Rande des Museumshofs: „Künftig rückt es in den Mittelpunkt.“ Und: Der Museumshof bleibe trotz des Neubaus fast in seiner jetzigen Größe erhalten.

Springfeld betont, dass die Arbeitsbedingungen für die knapp 300 Mitarbeiter im jetzigen Rathaus und teilweise in den Außenstellen kaum noch zumutbar seien. „Wir haben das Projekt nicht angeschoben, weil wir uns selbst so toll finden. Wir brauchen auch für den Bürger einen zentralen Anlaufpunkt.“ Zu einer modernen Stadt gehöre letztlich auch eine moderne Stadtverwaltung.



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