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Ortsrat plant neuen Bolzplatz / Gusseiserne Poller sollen im Kreuzungsbereich aufgestellt werden

Radweg wird saniert, Landesstraße noch nicht

Gestorf (si). Amtsleiter Karl- Hermann Heinze von der Stadtverwaltung kündigte in der jüngsten Ortsratssitzung an, dass im August endlich mit der Sanierung des Radwegs von Gestorf nach Bennigsen begonnen werden soll.


Der seit Jahren desolate Verbindungsweg wurde in der Vergangenheit sehr viel von den Einwohnern genutzt, etwa zu Einkäufen und Arzt- besuchen im Nachbarort. In letzter Zeit war er allerdings wegen der großen Schäden kaum mehr befahrbar.

Weniger erfreulich: Die Landesstraßenbaubehörde verschiebt die Fahrbahnsanierung auf der L 422 zwischen Eldagsen und Gestorf wegen fehlender Mittel. In diesem Jahr werde daraus nichts mehr, und auch für 2010 könne noch keine verbindliche Aussage getroffen werden.

Abschließend teilte Heinze mit, die Stadt wolle die Standfestigkeit der Eiche auf dem Kirchplatz überprüfen und die Ruhebank davor eventuell sanieren lassen.

Einstimmig sprach sich der Ortsrat dafür aus, auf dem Spielplatz an der Osterfeldstraße im Bereich des DRK-Kindergartens eine neue Bolzfläche mit Ballfangzaun anzulegen und die Kosten für „Streetscoccer“-Tore zu übernehmen. Die Maßnahme ist erforderlich, weil auf dem bisherigen Bolzplatz das neue Feuerwehrhaus entsteht. Möglich wird das Vorhaben, durch das Versetzen der bislang dort vorhandenen Spielgeräte.

Der künftige Bolzplatz auf einer Fläche von 20 mal 12 Meter soll die angrenzenden Privatgrundstücke nicht beeinträchtigen, wie ein Ortstermin mit Anliegern und Schule ergab. Die Gesamtkosten inklusive 600 Quadratmeter Rollrasen, Ballfangzaun mit Statik, Toren und Ersatzspielgerät werden mit 14 900 Euro veranschlagt.

Zugestimmt hat der Ortsrat außerdem der Anschaffung von gusseisernen Pollern für die Kreuzung Neustadtstra-ße/Osterfeldstraße. In diesem Bereich an der Grundschule wird im Zuge der Straßenbauarbeiten die Fahrbahn gegenüber der Bordanlage um fünf Zentimeter angehoben und kann dadurch im Kurvenbereich möglicherweise von Fahrzeugen überfahren werden. Um das zu verhindern und Fußgänger vor Gefahren zu schützen werden die Poller notwendig. Benötigt werden 25 Pfähle zum Stückpreis von rund 170 Euro.

Ortsbürgermeister Bernd-Georg Höfer dankte in diesem Zusammenhang Wolf-gang Schnüll vom Tiefbauamt, der demnächst zum Bauamt der Stadt Hameln wechselt. Schnüll habe elf Jahre die Straßenbauarbeiten in Gestorf konstruktiv begleitet, lobte Höfer.



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