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Radweg Springe-Eldagsen wird saniert

Springe. Er ist seit Jahren der Albtraum der Springer Fahrradfahrer. Doch in diesem Jahr soll sich das ändern: Das Land will den maroden Radweg entlang der L 461 zwischen Springe und Eldagsen sanieren. Ebenfalls auf dem Plan stehen weitere Arbeiten an der Bundesstraße 217.

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Rolf Hatesohl, Leiter der zuständigen Straßenmeisterei Wennigsen, bestätigt die Pläne: Die Vorarbeiten für die Neugestaltung des Radwegs liefen bereits. Saniert werden soll noch in diesem Jahr der gut fünf Kilometer lange Teil des Radwegs zwischen dem DRK-Blutspendedienst und dem Ende am Abzweig in Richtung Völksen.

Geplant sind die Arbeiten „im Laufe des Jahres“, sagt Hartesohl. Genauer könne sich die Straßenmeisterei noch nicht festlegen. Ein Grund: Die Planungen werden durch den Verlauf des Radwegs komplizierter, weil er durch den Wald läuft: „An der Stelle befindet sich ein FFH-Gebiet“, sagt Hatesohl. Die Abkürzung steht für Flora-Fauna-Habitat; eine besondere Naturschutzzone, in der nur mit hohen Auflagen gebaut werden darf.

Auch zu den Kosten will sich Hatesohl noch nicht äußern unter anderem mit dem Verweis auf das bevorstehende Ausschreibungsverfahren, mit dem das Land die Baufirma mit dem besten Angebot ermittelt. Vor drei Jahren hatte die Behörde gegenüber dieser Zeitung die Baukosten aber mit mindestens einer halben Million Euro angegeben. In jedem Fall verspricht Hatesohl eine umfängliche Sanierung – „da wird nicht einfach nur geflickt“. Die komplette marode, von Baumwurzeln stark beschädigte Asphaltdecke soll abgetragen werden: „Danach bekommt die Trasse eine neue Deckschicht.“

Den Zustand des Radwegs, der die Kernstadt nicht nur an Eldagsen, sondern auch etwa ans Wisentgehege anbindet, bemängeln Politiker und Fachleute vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) schon seit Jahren. Das Land hatte bisher immer auf fehlende Gelder verwiesen. So wurde die Trasse stattdessen regelmäßig geflickt; auch Schilder warnen vor den Asphaltschäden.

Im Sommer wird die Straßenmeisterei außerdem auf der B 217 tätig: Nach gut zwei Jahren Pause wird hier der nächste Abschnitt zwischen Steinkrug und Völksen saniert. Der Verkehr soll in beide Richtungen dann nur einspurig geführt werden. Auch hier befinde man sich in den Vorbereitungen, sagt Hatesohl. 2011 hatte das Land hier gut 320 000 Euro ausgegeben.zett



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