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Erstes Bürgerkönigsschießen für die Kernstadt und alle Ortsteile

Premiere: Springe sucht den Stadt-Schützenkönig

SPRINGE. Es ist eine Premiere: Erstmals werden Springes Stadtbürgerkönige ermittelt: Am 21. und am 22. Mai richtet die Schützengilde Springe den neuen Wettbewerb in ihrem Schützenhaus (Harmsmühlenstraße 53a) aus. Und es gibt eine weitere Neuerung.

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Um die Politik einzubinden, gibt es einen Extra-Orden für den besten Bürgermeister sowie eine Kette für das beste Stadt- oder Ortsratsmitglied.

Ein Bürgerkönigsschießen, das das gesamte Stadtgebiet umfasst, soll den Erhalt der Tradition des Bürgerkönigsschießens stärken, so die Idee der Schützengilde mit Heinrich Schwarze an der Spitze. In einigen Ortsteilen könne inzwischen gar nicht mehr auf diesen Titel geschossen werden. Teilnehmen dürfen alle, die ihren Wohnsitz in der Kernstadt oder einem Ortsteil des Stadtgebietes haben. Zur Chancengleichheit wird unterschieden zwischen Mitgliedern in Schützenvereinen und „einfachen“ Bürgern.

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Siegerehrung beim Sommerfest der Schützengilde

Es gibt drei Altersklassen: Die jüngsten Teilnehmer sind sechs bis elf Jahre alt. Mit Gutscheinen hat die Schützengilde dieses Kinder-Schießen bereits kräftig beworben. In der nächsten Altersklasse starten die 12- bis 17-Jährigen. Die dritte Gruppe bilden alle Erwachsenen.

Die Kinderklasse und die Bürger schießen munitionslos mit dem Lichtpunktsystem auf zehn Meter und haben drei Schuss mit einer sogenannten Teilerwertung. Die Schützen schießen mit dem Kleinkalibergewehr auf 50 Meter und haben fünf Schuss.

Die besten Schützen einer Klasse erhalten Preise, die die Stadt Springe mit Unterstützung der heimischen Geschäfte auslobt. Werden die Preise normalerweise beim Kommers des Schützenfestes verliehen, so gibt es diesmal eine Variation: Die Preisverleihung soll beim Sommerfest der Schützengilde sein.

Ortspolitiker dürfen bei den Schützenvereinen „trainieren“

Um auch die Politiker aller Ortsteile in den Wettkampf einzubeziehen, spendiert die Schützengilde einen Orden für den besten Bürgermeister. Kassenwart Heiko Eppens und sein Bruder Ingo Eppens stiften zudem eine Kette für das beste Stadt- beziehungsweise Ortsratsmitglied. Um auch in dieser Disziplin Chancengleichheit zwischen Schützen und Nichtschützen herzustellen, werden die Ergebnisse in beiden Gruppen statistisch standardisiert, erklärt Kassenwart Eppens.

Unterstützt wird das Stadtkönigsschießen von Bürgermeister Christian Springfeld. „Wir freuen uns sehr, dass unser Bürgermeister auf diese Weise unser immaterielles UNESCO-Kulturerbe fördert“, betonen der Vorsitzende Schwarze und Kassenwart Eppens in einem Brief an die Ortsbürgermeister und Ortsräte. Um den Kommunalpolitikern die Teilnahme zu erleichtern, hat die Schützengilde bereits die lokalen Schützenvereine gebeten, sie durch entsprechendes Training auf den Wettkampf vorzubereiten.

Wegen Corona: Verschiebung um zwei Jahre

Eigentlich sollte das Stadtkönigsschießen schon vor zwei Jahren ausgetragen werden. Kurz vor der Durchführung kam dann die Corona-Pandemie – die Premiere musste aufgeschoben werden.

Und das sind die Zeiten für das Stadtbürgerkönigsschießens: Am Sonnabend, 21. Mai, startet der Schießbetrieb um 10 Uhr, am Sonntag, 22. Mai, um 11 Uhr. Die letzte Anmeldung ist bis 16 Uhr möglich. Da direkt vor dem Schützenhaus nicht genügend Parkplätze vorhanden sind, werden die Teilnehmer gebeten, andere Parkflächen, etwa am Hallenbad, zu nutzen.




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