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Polizei-Umbau in Springe wird teurer

SPRINGE. Die Stadt muss den angestrebten Umbau des Polizeikommissariats noch einmal überplanen. Grund: Das Land will sich auf eine höhere Miete und einen längeren Mietvertrag nur einlassen, wenn die Sanierungen umfangreicher werden als bislang angestrebt.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Wie berichtet wollte die Stadt ihr eigenes Gebäude am Burghof – vom Land für die Polizei gemietet – sanieren. Mit der Investition in Höhe von 400 000 Euro sollte das Kommissariat vor allem im Bereich der Wache moderner und sicherer werden. Ein Problem ist dort bislang die Barrierefreiheit: Der Treppenzugang macht es unter anderem für Rollstuhlfahrer, aber auch für Nutzer von Rollatoren oder Kinderwagen schwierig, die Räume zu betreten. Aber auch die Sicherheit der Polizisten soll durch den Umbau verbessert werden.

Finanzieren will die Stadt den Umbau durch eine höhere Miete, in der sich das Land in einem langfristig angelegten Vertrag verpflichten soll. Doch bei den zuständigen Stellen stößt der bisherige Plan nicht auf uneingeschränkte Gegenliebe: Die Verantwortlichen hätten in einem Gespräch zu verstehen gegeben, dass man die höhere Miete und die längere Laufzeit nur für angemessen halte, wenn das Gebäude deutlich umfangreicher saniert würde als bislang von der Stadt geplant. Konsequenz: Der Verwaltungsausschuss nahm das Vorhaben erst einmal aus dem Haushalt für 2018 raus. „Wir müssen uns jetzt das Gesamtgebäude angucken, was da im Bestand möglich ist“, sagt Springfeld. Fest steht: Es werde teurer für die Stadt. Denn auf ein Modell, bei dem die Kosten nicht über die Miete wieder hereinkommen, wolle man sich nicht einlassen.

Die Stadt habe den für den Architektenwettbewerb zum Rathaus-Ausbau zuständigen Fachmann bereits über die neue Situation informiert, so der Bürgermeister. Aus seiner Sicht biete es sich aber nach wie vor nicht an, die gesamte Burghof-Fläche nun noch einmal neu zu überplanen: Dann könne man auch den Wettbewerb kaum wie geplant im Januar starten; die Raumsituation für die Stadtmitarbeiter bleibe noch länger schwierig.

Alle Beteiligten bei Stadt, Polizei und Land seien sich in jedem Fall einig, dass der heutige Standort der ideale ist, betont der Bürgermeister.



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