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Politik zur Notfallambulanz Springe: Bedauern und beklagen

SPRINGE. Die Grünen-Regionsfraktion hatte vor zwei Wochen vorgelegt: „Springe beim geplanten Gesundheitshaus unterstützen“. Der grobe Inhalt: Einerseits Bedauern über das Ende der Notfall-Ambulanz zum Jahresende – aber: Das mit dem Gesundheitshaus, ganz toll und unterstützenswert! Jetzt legt auch die CDU-Fraktion nach.

Hinter dem ehemaligen Krankenhaus existiert noch der Parkplatz für den Anästhesie-Facharzt. Gebraucht wird der aber nicht mehr. FOTO: MISCHER
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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Dort findet man es „beklagenswert“, dass die Genehmigung für die Notfallambulanz nicht verlängert wurde: Fraktionschef Bernward Schlossarek bedauert „die offenbar unvermeidliche Entscheidung des Krankenhausplanungsausschusses des Landes“. Wohlgemerkt: Diese Erkenntnis stammt aus dem Juni. Damals hatte das Land der Region signalisiert, ein neuerlicher Antrag habe kaum Erfolgssaussichten – woraufhin die Verantwortlichen ganz auf den Versuch verzichteten.

Die CDU nutzt nun die Gunst der Stunde, auf ihre Rolle bei der Entscheidung zur Schließung des Krankenhauses hinzuweisen: Diese war Ende 2014 als Teil der „Medizinstrategie 2020“ gefallen. Und blieb einer der sichtbarsten Einschnitte des Konzepts. Die CDU wehrte sich damals lange gegen Schließung und Konzept – allerdings aus der Opposition heraus, gegen die rot-grüne Mehrheit.

Nun müsse man, bedauert Schlossarek, „zur Kenntnis nehmen, dass die Nothilfestation nicht in gewünschtem Maße von der Bevölkerung angenommen worden ist und dass auf dieser Basis ein Weiterbetrieb der Einrichtung nicht mehr möglich sein wird“.

Nun gelte es, eine Antwort auf die Frage zu finden, „wie es weitergeht“, erklärt Schlossarek. Zum einen gehe es um die medizinische Versorgung für Springe, „zum anderen um die Nachnutzung des Klinikgebäudes“. Man biete in beiden Fragen Hilfe an – und wünsche sich auch ein zentral gelegenes medizinisches Versorgungszentrum: „Für Springe sollten jetzt alle Akteure an einem Strang ziehen.“ Die Grünen hatten bereits gefordert, dass die Region das Vorhaben Gesundheitshaus unterstützt – womöglich auch finanziell.



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