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Pläne: Kita-Neubau in Springe und Völksen

SPRINGE/VÖLKSEN. Die Platz-Not ist groß: Bei 215 Kindern musste die Stadt im gerade gestarteten Kita-Jahr den Erstwunsch der Eltern nach Betreuungszeiten und -orten ablehnen. Am 21. August soll eine Vorentscheidung fallen: Wo können neue Kitas entstehen? Wo kann nachgebessert werden? Im Fokus: Springe und Völksen.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite

Geplant sind an jenem Dienstag zwei gemeinsame Sitzungen des Planungs- und des Sozialausschusses. Politik und Verwaltung treffen sich ab 17 Uhr zunächst hinter verschlossenen Türen, um konkret über Grundstücks- und Investorenangebote zu sprechen. Eine Stunde später ist dann auch die Öffentlichkeit willkommen – und die Verwaltung will eine Grundsatz-Entscheidung von der Politik.

Denn Ideen, wo und wie neue Kitas entstehen könnten, werden seit Wochen und Monaten gewälzt. Fakt ist: In den Gebieten Springe/Altenhagen und Völksen/Alvesrode ist der Bedarf rechnerisch am größten. Und im Rathaus geht man davon aus, hier die Situation nur mit Neubauten entschärfen zu können.

Die Frage ist: Wo? Ein heißer Kandidat für einen Kita-Bau ist nach Angaben von Rathaus-Vize Clemens Gebauer nach wie vor der Festplatz an der Harmsmühlenstraße. Ein Vorteil: Wie bei allen städtischen Grundstücken könnte man sich zumindest schon mal die Kaufkosten sparen. An vielen anderen möglichen Orten gibt es Probleme – etwa mit dem Thema Umgebungslärm. So sortierte die Verwaltung bereits das leere Grundstück an der Eldagsener Straße neben dem OHG-Parkplatz aus. Nach NDZ-Informationen war in Völksen auch das frühere Gasthaus Jacob als Kita-Standort im Gespräch – entweder auf dem Außengrundstück oder in den Räumen selbst. In Springe kursieren in der Politik auch der Volkspark (alte Minigolf-Anlage) oder das frühere Krankenhaus-Gebäude der Region als Optionen.

Das Thema Lärm und Schallschutz macht die Suche aber auch in Völksen schwer: So fielen zahlreiche mögliche Grundstücke etwa nahe der Bahnlinie aus diesem Grund weg, so Gebauer: „Wir müssen weiter ergebnisoffen arbeiten.“ Wie von der Politik gefordert soll dabei auch immer die mögliche Ausweisung von Baugebieten eine Rolle spielen. Springes Bau-Chef Jörg Klostermann bestätigte gestern, man wolle sich von der Politik ein Votum abholen, wohin die Reise gehen solle. Dabei geht es aber nicht nur um Springe und Völksen: Auch über die anderen Ortsteile will die Verwaltung mit dem Ausschuss reden. So gibt es nach wie vor Pläne für eine Erweiterung der DRK-Kita in Gestorf. Aber auch in Bennigsen soll sich etwas tun.

Der Sozialausschuss-Vorsitzende und SPD-Fraktionschef und Bastian Reinhardt, der die Suche im Frühjahr mit einer größeren Vorschlagsliste mit angeschoben hatte, erklärt, er gehe davon aus dass sowohl in Springe als in Völksen neue Kitas entstehen werden.



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